AKTUELLES AUS DEM KULTUSMINISTERIUM
Grußwort von Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer
Bildung ist der Schlüssel zu einer freien und selbstverantwortlichen Lebensgestaltung, zur Sicherung der beruflichen Zukunft aus eigener Kraft und zur gesellschaftlichen Teilhabe. Wir wollen es damit allen Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen, in der Bildung den größtmöglichen Erfolg entsprechend ihrer individuellen Fähigkeiten zu erreichen. Und wir streben an, dass der Wirtschaft mehr Fachkräfte zur Verfügung stehen.
Die neue Landesregierung will deshalb mit einer neuen Bildungspolitik allen Kindern die gleichen Chancen schaffen – von Anfang an, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft und der Finanzkraft ihrer Eltern.
Dieses Ziel gehen wir an, indem wir zum einen die frühkindliche Bildung in Kinderkrippe und Kindergarten stärken. Schließlich werden die Grundlagen für den Bildungserfolg in den ersten Lebensjahren gelegt. Zum anderen sollen alle Kinder und Jugendlichen in der Schule intensiver als bisher individuell gefördert werden – schwächere Schüler genauso wie die besseren. Damit bauen wir auch den Leistungsstand aller Mädchen und Jungen weiter aus.
Für diese individuelle Förderung ist es notwendig, flächendeckend ganztägige Bildungsangebote zu schaffen. In künftigen Gemeinschaftsschulen soll ein längeres gemeinsames Lernen bis zur zehnten Klasse ermöglicht werden. Wir werden an allen Schulen die Schulsozialarbeit einführen und zudem den bislang hohen Unterrichtsausfall bekämpfen.
Diesen Weg wollen wir nicht von oben herab, sondern gemeinsam mit den Menschen vor Ort gestalten. Eltern sollen über die schulische Laufbahn ihrer Kinder entscheiden können, sei es über den Weg nach der Grundschule oder bei der Wahl zwischen einem acht- oder neunjährigen Zug im Gymnasium. Wir unterstützen die Eltern und die Schulträger dabei, pädagogisch anspruchsvolle Ideen umzusetzen und dabei die jeweiligen Erfordernisse vor Ort zu berücksichtigen. Unsere Landesregierung ermöglicht damit Eltern und Kommunen, ihre Kreativität im Bildungsbereich zu entfalten.
Gemeinsam werden wir den Bildungsaufbruch in Baden-Württemberg voranbringen. Nutzen Sie die Möglichkeiten des Dialogs mit mir und dem Kultusministerium, sei es bei Veranstaltungen, durch persönliche Gespräche oder eine E-Mail. Ich freue mich auf Ihre Anregungen und Ihr Interesse!
Ihre Gabriele Warminski-Leitheußer
Ministerin für Kultus, Jugend und Sport
des Landes Baden-Württemberg
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Alle Lehrpläne der beruflichen Schulen Baden-Württembergs jetzt online abrufbar
Immer wieder wurde in den letzten Jahren der Wunsch geäußert, alle gültigen Lehrpläne für die beruflichen Schulen Baden-Württembergs online einsehen und als PDF herunterladen zu können. Das Landesinstitut für Schulentwicklung bietet jetzt unter
www.ls-bw.de/bildungsplaene/beruflschulen/ die beruflichen Lehrpläne online an.
Schülerinnen und Schüler, Eltern und Ausbilderinnen und Ausbilder der Betriebe können sich nun leichter über die schulischen Inhalte und Anforderungen der Ausbildungsberufe und der verschiedenen Bildungsgänge informieren. Lehrerinnen und Lehrer können sich einen schnellen Überblick über Neuordnungen und neue Bildungsgänge verschaffen.
Die Abrufbarkeit aller Lehrpläne über das Internet ist ein wichtiges Element zur Sicherung und Weiterentwicklung der beruflichen Bildung in Baden-Württemberg.
Kontakt:
Martin Bell
Leiter Referat berufliche
Teilzeitschulen, Fachschulen
Fachbereich Bildungsplanarbeit
Landesinstitut für Schulentwicklung
Heilbronner Str. 172
70191 Stuttgart
Telefon: 0711 6642-4200
Fax: 0711 6642-4099
E-Mail:
martin.bell@ls.kv.bwl.de
www.ls-bw.de
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Schülermentorenausbildung für den Umweltschutz – Schwerpunkt Klimaschutz
Anmeldeschluss: 1. Juli 2011
Beim diesem Angebot des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport und des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr handelt es sich um eine fachübergreifende Ausbildung in den Bereichen Umwelt und Sport für Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe
“Fit for future“ können sich Schülerinnen und Schüler machen, die am Schülermentorenprogramm für Umweltschutz teilnehmen. In diesem Jahr werden dafür 20 engagierte Achtklässler aus insgesamt zehn Haupt-, Werkreal-, Realschulen und Gymnasien sowie Schulen in freier Trägerschaft aus den Regierungspräsidien Tübingen und Freiburg zugelassen.
Weitere Informationen zum Mentorenprogramm und zur Anmeldung unter
www.um.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/73849/
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Landesinitiative "Frauen in MINT-Berufen in Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung" will Schülerinnen für MINT-Berufe begeistern
Mädchen und Frauen sind nach wie vor in den MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) unterrepräsentiert. Nur acht Prozent der Frauen wählen eine MINT-Ausbildung und lediglich 27 Prozent der Frauen ein MINT-Studienfach.
Zielsetzung der Landesregierung ist es, mehr Frauen für die MINT-Berufe zu gewinnen. Seit März 2010 setzen das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft und das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst die Landesinitiative "Frauen in MINT-Berufen in Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung“ um.
Die Landesinitiative arbeitet an den Zielen mehr Mädchen und junge Frauen für eine gewerblich-technische Ausbildung oder ein Studium im MINT-Bereich zu begeistern, sie dauerhaft für MINT-Berufe zu gewinnen, die Attraktivität der MINT-Berufe zu erhöhen, die Wiedereinstiegschancen nach der Familienphase zu verbessern sowie die Ausstiegs- und Abbrecherquoten zu verringern.
Um zukünftig mehr Frauen für diese Berufe zu gewinnen, ist es von grundlegender Bedeutung, das Interesse für Technik und Naturwissenschaften bereits frühzeitig bei Schülerinnen durch gezielte Maßnahmen zu wecken und nachhaltig zu vertiefen. Dies ist ein wesentlicher Aspekt, um dem sich abzeichnenden Fachkräftemangel entgegen zu wirken und um mehr Chancengleichheit von Frauen und Männern zu schaffen. Darum veranstaltet die Landesinitiative unter anderem Workshops, Infoveranstaltungen und beteiligt sich auf Messen. Eine Informationsquelle für Mädchen-Technik-Projekte des Landes Baden-Württemberg ist darüber hinaus die Datenbank
www.girls-do-tech.de.
Weitere Infos unter
www.mint-frauen-bw.de
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Sommerschulen Baden-Württemberg
Im Jahr 2011 wird das erfolgreiche Sommerferienprogramm – das Wissensvermittlung und attraktive Freizeitangebote miteinander kombiniert – ausgeweitet.
Was sind Sommerschulen?
In Sommerschulen haben Jugendliche mit Förderbedarf die Möglichkeit, schulische Defizite zu überwinden und den Anschluss an ihre Klasse wieder zu finden. Ziel ist, Schülerinnen und Schüler in Deutsch, Mathematik und Englisch zu unterstützen und ihre Lernmotivation zu stärken. Daher können die Jugendlichen alternative, fachspezifische und praktische Angebote der größtenteils außerschulischen Kooperationspartner zusätzlich zum Unterricht nutzen. Fast alle gesellschaftlichen Lern- und Lebensbereiche werden in das Ferienangebot einbezogen. Neben den im Jahr 2010 bereits bewährten Themenbereichen wie Sport und Musik, Sprache und Lesen, Natur und Umwelt im Sinne nachhaltiger Entwicklung werden erstmals Angebote in den Bereichen Handwerk, technisches Verständnis und Multimedia, Berufsbildung, Energiewirtschaft, Soziales, Kunst und Kreativität von den beteiligten Kooperationspartnern für die Sommerschulen organisiert. Altersgerecht und spielerisch werden dabei soziale Kompetenzen wie Motivation, Kommunikationsfähigkeit und Teamarbeit gefördert. Die Sommerschulen verfolgen somit einen ganzheitlichen Lernansatz, der fächerübergreifende und erlebnisorientierte Angebote zur Steigerung der Lernmotivation nutzt.
Für das Schulprogramm stehen pro Standort qualifizierte Lehrkräfte zur Verfügung, die die Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen täglich in unterschiedlichen Lerneinheiten unterrichten. Im Rahmenprogramm wird die Betreuung durch Fachkräfte der Kooperationspartner übernommen. Die Partner vor Ort sind ein wichtiger Baustein im Konzept der Sommerschulen.
Die Sommerschulen werden überwiegend in der letzten Sommerferienwoche in der Regel kostenlos angeboten. Im Jahr 2010 richteten sich die Sommerferienangebote schwerpunktmäßig an Jugendliche zu Beginn der Jahrgangsstufe 8, die eine Haupt- oder Werkrealschule besuchen. Ab dem Jahr 2011 sind die Angebote auch für andere Schularten geöffnet. Weitere Neuerung: In diesem Jahr gibt es drei Angebote mit Übernachtung (Standorte: Landesinstitut für Schulsport, Schulkunst und Schulmusik in Ludwigsburg, Landesakademie für Schulkunst, Schul- und Amateurtheater Schloss Rotenfels in Gaggenau und Naturschutzzentrum Ruhestein in Seebach).
Evaluation bestätigt gelungenes Konzept
Unter dem Motto "Ein guter Start ins neue Schuljahr!" starteten erstmals im Jahr 2010 die Sommerferienangebote des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg (damals unter der Bezeichnung "Sommercamps") an den Pilotstandorten Ludwigsburg, Ravensburg, Freiburg und Mannheim. Diese Pilotstandorte wurden von der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg, unter der Leitung von Dr. Hermann Scheiring, wissenschaftlich untersucht. Die Auswertung der Schülerfragebögen hat ergeben, dass eine klare Verbesserung der Lernmotivation erreicht werden konnte und fast 70 Prozent der Schülerinnen und Schüler stimmen der Aussage zu, dass das Sommerferienangebot sie auf die Schule vorbereitet hat. Auch von den beteiligten Lehrerinnen und Lehrern sind mehr als 77 Prozent der Meinung, dass die Sommerschulen bei den Schülerinnen und Schülern deutliche Wirkung zeigten.
Ansprechpartner und weitere Informationen zu den Sommerschulen Baden-Württemberg sowie eine Übersicht aller Standorte mit Kooperationspartnern finden Sie unter
www.sommerschulen-bw.de.
Modellstandorte 2010
www.kultusportal-bw.de/servlet/PB/menu/1268242/
Liste der Standorte mit Kooperationspartnern für die Sommerschule 2011
www.baden-wuerttemberg.de/fm7/2028/110325_Sommerschulen_2011.pdf
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"Pop & Poesie an Schulen"
Eine Zusammenarbeit des Südwestrundfunks, des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport und fünf Schulstandorten in Baden-Württemberg
Seit 2008 veranstaltet der SWR das Projekt "Pop & Poesie" als Live-Konzert auf Bühnen in ganz Baden-Württemberg. Das Kultusministerium holt nun gemeinsam mit dem SWR im Juni und Juli 2011 "Pop & Poesie" als Teil des Schulunterrichts und als einmalige außerunterrichtliche Schulveranstaltung an fünf Schulen.
SWR 1-Moderator Matthias Holtmann hat hierfür gemeinsam mit dem Kultusministerium ein Konzept entwickelt. Eine Gruppe des SWR kommt jeweils einen Tag an eine Schule (Gymnasium, berufliche Schule, Realschule, Haupt- und Werkrealschule) und gestaltet an den Vormittagen den Englisch- und Musikunterricht mit. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern feilt das Team an den Übersetzungen von englischsprachigen Popsongs. Anschließend werden musikalische Aspekte wie Songstruktur, Harmonik oder stilistische Einordnung erörtert und medienpädagogische Ansätze thematisiert. Das gemeinsame Singen jedes Songs rundet die Unterrichtseinheit ab.
Abends findet die Konzertveranstaltung für 800 bis 1.000 Zuhörer unter der Federführung der Schule statt. Die Bühnenshow gestaltet das Team des SWR gemeinsam mit fünf Schülerinnen und Schülern. Eintrittskarten werden durch die Schule zum Vorzugspreis von fünf Euro verkauft. Ein Teil des Erlöses dient der Refinanzierung der Veranstaltung, ein weiterer Teil soll der Schule zur Unterstützung der Schulmusik zu Gute kommen (zum Beispiel zur Anschaffung eines Instruments in Höhe von rund 1.000 Euro).
Termine:
- Montag, 27. Juni 2011: Fritz-Erler-Schule Pforzheim
- Dienstag, 28. Juni 2011: Ev. Lichtenstern-Gymnasium Sachsenheim
- Mittwoch, 29. Juni 2011: Johann-Georg-Fischer-Schule Süßen
- Donnerstag, 30. Juni 2011: Emil-Dörle-Schule Herbolzheim
- Montag, 4. Juli 2011: Bildungszentrum Markdorfan
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Parlamentarisches Patenschafts-Programm
Bewerbungsschluss: 2. September 2011
Das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) ist ein Jugendaustauschprogramm. Ziel des PPP ist der kulturellen Austausch und die Vertiefung der Freundschaft zwischen den USA und Deutschland.
Deutschen Schülerinnen und Schülern sowie jungen Berufstätigen wird durch ein Stipendium ein einjähriger Aufenthalt in den USA ermöglicht. Im Gegenzug verbringen junge Amerikaner ein Jahr in Deutschland. 1983 wurde das Programm aus Anlass des 300. Jahrestages der ersten deutschen Einwanderung gemeinsam vom Kongress der Vereinigten Staaten von Amerika und dem Deutschen Bundestag beschlossen.
Das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg unterstützt das Anliegen des Deutschen Bundestages, das gegenseitige Verständnis zu fördern und die menschlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Amerika dauerhaft zu stärken.
Ausführliche Informationen über das PPP und Bewerbungsverfahren finden sich unter
www.bundestag.de/bundestag/europa_internationales/internat_austausch/ppp/index.html
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Drei Jahre "ScienceKids: Kinder entdecken Gesundheit"
Ergebnisse der Umfrage vom Januar 2011
"ScienceKids: Kinder entdecken Gesundheit" wurde von der AOK, dem Kultusministerium Baden-Württemberg und dem Landesinstitut für Schulsport, Schulkunst und Schulmusik in Zusammenarbeit mit Lehrkräften, Universitäten und Pädagogischen Hochschulen entwickelt, mit Schülerinnen und Schülern getestet und an Pilotschulen erprobt. Es handelt sich um ein innovatives Unterrichtskonzept zur Bewegungs- und Ernährungsbildung in der Primarstufe, welches die kindliche Entdeckerfreude und die Lust am Experimentieren nutzt und fördert.
Das Konzept "ScienceKids: Kinder entdecken Gesundheit" wurde mehrfach ausgezeichnet. Es erhielt unter anderem auf der didacta 2008 den "Deutschen Innovationspreis für nachhaltige Bildung " (2. Platz). Seither wurde das Lehr-Lernmaterial in zahlreichen Presseveröffentlichungen, im Regionalfernsehen, auf der didacta, im Rahmen von Schulwettbewerben, in den Informationsdiensten des Kultusministeriums und in Dienstbesprechungen vorgestellt. Im Rahmen von regionalen Fortbildungen der Staatlichen Schulämter haben Lehrkräfte seit dem Schuljahr 2008/2009 die Gelegenheit, das Konzept und die Lehr-Lernmaterialien kennen zu lernen.
Es ist auch möglich, sich mit den ScienceKids Lehr-Lernmaterialien zur Ernährungs- und Bewegungserziehung in der Primarstufe im Selbststudium vertraut zu machen. Jede Grundschule in Baden-Württemberg erhielt dazu zu Beginn des Schuljahres 2008/2009 über die Staatlichen Schulämter ein kostenloses Exemplar von "Staunen & Begreifen, Band 1 und Band 2". Weitere Exemplare dieser ScienceKids-Handreichungen können zum Selbstkostenpreis von 9,80 Euro pro Band beim Referat 52 "Sport und Sportentwicklung" des Kultusministeriums, Postfach 103442, 70029 Stuttgart bezogen werden. Im Internet sind die Materialien mit ergänzenden Informationen unter
www.sciencekids.de veröffentlicht.
Anfang das Jahres 2011 hat das Landesinstitut für Schulsport, Schulkunst und Schulmusik in Ludwigsburg gemeinsam mit der AOK eine Online-Befragung zu ScienceKids durchgeführt. 274 Grundschulen haben an der Befragung teilgenommen. Gegenstand des Informationsinteresses war die Frage, ob die Materialien bekannt sind, ob sie genutzt werden und welche Erfahrungen die Schulen damit machen. Den Antworten, die wir im nachfolgenden kurz vorstellen, verdanken wir wertvolle Hinweise für die geplante Einführung von "ScienceKids: Gesundheit entdecken in der Sekundarstufe I" zu Beginn des Schuljahres 2011/2012.
Das Konzept "ScienceKids: Kinder entdecken Gesundheit" ist 59 Prozent der teilnehmenden Schulen bekannt. Die zugehörigen Lehr-Lernmaterialien zur Ernährungs- und Bewegungserziehung in der Primarstufe mit den Titeln "Staunen & Begreifen, Band 1" und "Staunen & Begreifen, Band 2" kennen 48 Prozent der Schulen.
Durch Informationen des Kultusministeriums, des Landesinstituts für Schulsport, Schulkunst und Schulmusik in Ludwigsburg sowie die AOK wurden 37 Prozent der Lehrkräfte, durch Fortbildungen und Informationsveranstaltungen der ScienceKids-Multiplikatoren-Teams und der Regionalteamleitungen an den staatlichen Schulämtern wurden 26 Prozent der Lehrkräfte, durch die eigene Schule sowie Kolleginnen und Kollegen wurden 37 Prozent der Lehrkräfte auf ScienceKids aufmerksam.
Von den Schulen, die an der Umfrage teilgenommen haben, haben 64 Prozent noch nicht mit ScienceKids gearbeitet. 30 Prozent dieser Schulen wollen damit starten, sobald die Fremdevaluation, ein Umbau der Schule oder ein Umzug in ein anderes Gebäude abgeschlossen ist. Die Schulen, die auch künftig auf ScienceKids verzichten werden, geben an, dass sie bereits mit anderen Projekten in diesem Themen- und Kompetenzbereich erfolgreich arbeiten.
36 Prozent der Schulen gaben an, dass sie die ScienceKids Lehr-Lernmaterialien einsetzen und dies auch künftig tun werden. Sie nutzen ScienceKids im Regelunterricht (40 Prozent ) bzw. im Rahmen von Projekten (40 Prozent) oder im Rahmen von Arbeitsgemeinschaften (20 Prozent).
Sie werden auch künftig mit den ScienceKids Lehr-Lern-Materialien arbeiten, weil
- Materialien sehr hilfreich für die Arbeit der Lehrkräfte sind;
- die Arbeit mit den Materialien für die Schülerinnen und Schüler sehr gewinnbringend ist;
- die Konzeption schlüssig und ausgewogen ist und man damit sehr erfolgreich unterrichten kann;
- ScienceKids sehr gut zum Schulprofil "Gesundheitsfördernde Schule" passt.
Die ScienceKids Lehr-Lernmaterialien umfassen fünf Themenblöcke. Davon wurde "Wasser &Wirkstoffe" von 14 Prozent der Lehrkräfte eingesetzt, je 22 Prozent haben mit "Energie & Energiewandel" bzw. "Lebensmittel herstellen & genießen" gearbeitet und je 21 Prozent mit den Themenblöcken "Anatomie & Physiologie" bzw. "Sinne & Wahrnehmung".
Bei der Umsetzung von ScienceKids erhielten 58 Prozent der Lehrkräfte Unterstützung aus dem eigenen Kollegium, 18 Prozent von der AOK, 25 Prozent von Eltern, älteren Schülerinnen und Schülern oder von Vereinen.
Das Interesse die SciencKids Lehr-Lernmaterialien kennen zu lernen ist sehr groß, 70 Prozent bejahten die entsprechende Frage. Eine Fortbildung in ScienceKids für ihre Kolleginnen und Kollegen wünschen allerdings nur 35 Prozent der befragten Schulen.
An einem ScienceKids Zertifikat haben 35 Prozent der Schulen Interesse. Sie versprechen sich davon eine Motivation des Kollegiums, stolze Schülerinnen und Schüler, eine Stärkung des Schulkonzepts sowie eine positive Außenwirkung.
Derzeit werden die Lehr-Lernmaterialien zu "ScienceKids: Gesundheit entdecken in der Sekundarstufe I" an 23 Pilotschulen aller Schularten erprobt und evaluiert. Das weiterführende Konzept wird der Öffentlichkeit am 27. September 2011 im Rahmen eines Fachkongresses mit bis zu 500 Teilnehmenden auf dem Campus der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg vorgestellt werden. Weitere Informationen dazu erhalten Sie unter
www.scienceKids.de, dort erfolgt auch die Anmeldung.
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