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Datum:  14.03.2011

Landesweit beste Absolventinnen und Absolventen der Werkrealschulen in den Wahlpflichtfächern werden ab 2013 mit einem Preis ausgezeichnet

Kurzbeschreibung:  Kultusministerin Marion Schick: Preis belegt eindrucksvoll die Attraktivität der Wahlpflichtfächer für die Wirtschaft

„Wir haben mit der neuen Werkrealschule ein Angebot geschaffen, das modern und zukunftsfähig ist und unseren Schülerinnen und Schülern sehr gute Berufsperspektiven eröffnet. Insbesondere die drei neu geschaffenen Wahlpflichtfächer tragen dazu bei, unsere Jugendlichen noch besser auf die Arbeitswelt vorzubereiten. Um die Attraktivität der Wahlpflichtfächer für die Wirtschaft hervorzuheben, werden die jeweils zehn besten Absolventinnen und Absolventen der Werkrealschulen in den Wahlpflichtfächern ab 2013 mit einem Preis ausgezeichnet.“ Das gab Kultusministerin Marion Schick heute (14. März 2011) anlässlich eines Besuchs des Ausbildungszentrums der Porsche AG in Stuttgart bekannt. „Der Preis ist ein wichtiger Beitrag zur Förderung einer praxisorientierten beruflichen Bildung an den Werkrealschulen. Er unterstützt und motiviert nicht nur die Schülerinnen und Schüler bei der Berufsorientierung und verbessert damit die Berufschancen der Jugendlichen, sondern unterstreicht auch das Engagement der Wirtschaft in der Ausbildung von Absolventinnen und Absolventen aus Haupt- und Werkrealschulen.“ Allein bei Porsche seien 40 Prozent der Auszubildenden in gewerblichen Berufsbildern Hauptschulabsolventen.

Porsche ist Kooperationspartner bei der Preisvergabe im Wahlpflichtbereich „Natur und Technik“, für die Preisvergabe in den anderen Wahlpflichtfächern „Wirtschaft und Informationstechnik“ sowie „Gesundheit und Soziales“ hat das Kultusministerium die Künzelsauer Würth KG und im Verbund die Caritas/Diakonie gewinnen können.

Im aktuellen Schuljahr gibt es insgesamt 525 Werkrealschulstandorte, ab dem nächsten Schuljahr 2011/12 bereits 556 Werkrealschulstandorte im Land. „Dort können Schüler nach zehn Schuljahren einen Schulabschluss erwerben, der der mittleren Reife entspricht und eine frühzeitige Berufsorientierung fördert“, erläuterte Schick. Die Preise werden für herausragende Leistungen in fachlichen,
überfachlichen und fachpraktischen Kompetenzfeldern in den Wahlpflichtfächern der Werkrealschule und dem Anteil der zweijährigen Berufsfachschule in Klasse 10 vergeben. Bei Notengleichheit werden die erreichten Leistungen in den Basiskompetenzen Deutsch, Mathematik und Englisch der Abschlussprüfung herangezogen. Weitere Indikatoren sind das individuelle Engagement bei der
Übernahme von Eigenverantwortung in der Berufsorientierung sowie Rückmeldungen von Praktikumsunternehmen.


Die Verleihung der Preise werde in einer gemeinsamen, öffentlichkeitswirksamen Abendveranstaltung im Neuen Schloss durch das Kultusministerium und die Kooperationspartner erfolgen, kündigte Schick an.


Hintergrundinfos für die Redaktionen:

Jährliche Ausschreibung für alle Werkrealschulen in Baden-Württemberg durch das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport. Die Ausschreibung erfolgt zu Beginn des Schuljahres - erstmals im September 2011. Sie richtet sich an die Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse und beschreibt den Prozess der Preisverleihung, der die ersten Absolventinnen und Absolventen der neuen Werkrealschule im Abgangsjahrgang 2012/2013 betreffen wird.

Jede Schule meldet dem Staatlichen Schulamt die beste Schülerin und den besten Schüler der Schule. Die Bewerbung muss unmittelbar im Anschluss an die Abschlussprüfungen erfolgen und soll neben den Zeugnissen ein Anschreiben und über weitere Aktivitäten (z.B. Praktikazeugnisse oder Referenzen zu individuellem Engagement) Auskunft geben. Danach erfolgt die Sichtung und Auswahl, sowie Meldung von je einem weiblichen und männlichen Kandidaten durch die 21 Schulämter an das Kultusministerium nach den festgelegten Vergabekriterien. Die Schulämter entscheiden somit über die beste Kandidatin und den besten Kandidaten des Schulamtbezirks.

Danach erfolgt die gemeinsame Auswahl von jeweils fünf Kandidatinnen und fünf Kandidaten durch das Kultusministerium und die Kooperationspartner anhand der Bewerbungsunterlagen.


 

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