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Datum:  08.11.2010

Sprecherin des Kultusministeriums weist Zeitungsbericht zu Lehrer-Engpass an Schulen zurück

Kurzbeschreibung:  "Es stehen ausreichend Mittel zur Verfügung, um möglicherweise zu erwartende Krankheitsvertretungen auch über die Wintermonate abzudecken"

Eine Sprecherin des Kultusministeriums wies am Montag (8. November 2010) einen aktuellen Bericht der Stuttgarter Nachrichten zurück, wonach die Schulbehörden die Schulen darauf hingewiesen haben sollen, dass sie im Laufe des Winters keinen Ersatz für langfristig erkrankte Lehrer erwarten dürften. „Diese Behauptung entbehrt jeglicher Grundlage. Es stehen ausreichend Mittel zur Verfügung, um möglicherweise zu erwartende Krankheitsvertretungen auch über die Wintermonate abzudecken. Auch im Mutterschutzfall wird selbstverständlich umgehend die Vertretung organisiert, sobald Fristen oder Termine bekannt sind. Es ist abwegig zu unterstellen, dass hier erst dann Ersatz gesucht wird, wenn der Mutterschutzfall unmittelbar eintritt“, stellte die Sprecherin klar.

Zum laufenden Schuljahr seien alle freigewordenen Stellen sowie die neu geschaffenen Stellen besetzt worden. Insgesamt wurden 5545 neue Lehrerinnen und Lehrer eingestellt. „Selbst in Engpassfächern wurden alle erdenklichen Einstellungsmöglichkeiten genutzt und so eine nahezu vollständige Unterrichtsversorgung sicher gestellt“, erklärte die Sprecherin. Sofern im Einzelfall Unterrichtsstunden trotz aller Einstellungsversuche nicht abgedeckt werden könnten, sei dies auf den Mangel an qualifizierten Bewerbern und nicht auf fehlende Stellen zurückzuführen.



 

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