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AKTUELLES AUS DEM KULTUSMINISTERIUM

Ausbau von Bildungspartnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen

Land Baden-Württemberg schließt Vereinbarung mit den Spitzenverbänden der Wirtschaft

Um alle Schülerinnen und Schüler Baden-Württembergs optimal auf den Übergang in das Berufsleben vorzubereiten, ist es für die Partner aus Schule und Wirtschaft ein zentrales Anliegen, ihre Zusammenarbeit zu intensivieren. Schwerpunkt der gemeinsamen Bemühungen sind dabei der Ausbau und die Begleitung von Bildungspartnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen. Jede allgemein bildende weiterführende Schule sollte mindestens eine betriebliche Partnerschaft aufbauen und pflegen. Die Kooperationen können auch mit einem Verbund mehrerer Unternehmen und mit berufsbildenden Institutionen eingegangen werden.

Die Schule kann dadurch ihre Arbeit auf die Anforderungen im Berufsleben stärker als bisher ausrichten, die Unternehmen können sich auf ihre künftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einstellen und dazu beitragen, Wissen über komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge zu vermitteln. Vor diesem Hintergrund sind die Landesregierung, der baden-württembergische Industrie- und Handelskammertag, der baden-württembergische Handwerkstag sowie die Landesvereinigung baden-württembergischer Arbeitgeberverbände übereingekommen, eine Vereinbarung zum Ausbau von Bildungspartnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen zu schließen. Die Vereinbarung dient der weiteren Professionalisierung sowie dem Ausbau und der Verbreitung der Kooperationen in Baden-Württemberg.

Weitere Informationen finden Sie in der PDF zu Bildungspartnerschaften unter
www.kultusportal-bw.de/servlet/PB/menu/1208726/

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Report "Bildung: Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund"

Obwohl eine gute Bildung heute wichtiger ist denn je, sind Kinder und Jugendliche aus Familien mit Migrationshintergrund nach wie vor schlechter ins Bildungssystem integriert als gleichaltrige Deutsche. Zu diesem Ergebnis kommt der Report der FamilienForschung Baden-Württemberg zum Thema "Bildung: Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund“, der aktuelle Daten zur Bildungsintegration auswertet.

Der Report wird von der FamilienForschung Baden-Württemberg vierteljährlich im Auftrag des Ministeriums für Arbeit und Soziales erstellt und ersetzt die bisherigen großen Familienberichte. Er liefert aktuelle und themenbezogene Informationen zur Situation von Familien in Baden-Württemberg, Deutschland und Europa und erscheint ausschließlich in elektronischer Form. Wichtige Themen, wie zum Beispiel Demografie und Bevölkerung, Familienarbeit, Erwerbsarbeit und Kinderbetreuung, Ökonomische Lage von Familien sowie Bildung werden im Abstand von eineinhalb bis zwei Jahren regelmäßig aufgegriffen.

Die vierte Ausgabe 2008 befasst sich mit der ökonomischen Lage von Familien, das nächste Thema mit dem Schwerpunkt Bildung ist für das 3. Quartal 2009 vorgesehen. Dann werden Ganztagsschulen und Betreuungsangebote an Schulen im Zentrum stehen.

Die aktuelle Ausgabe zur Bildungsintegration 3/2008 sowie die bisher veröffentlichten Reporte zu den Themen "Kinderreiche Familien“ und "Betreuung von Kindern unter 3 Jahren“ können Sie unter folgendem Link herunterladen:
www.fafo-bw.de/Familien_in_BW

Darüber hinaus besteht hier auch die Möglichkeit, den Report kostenlos zu abonnieren. Sie werden dann automatisch über Neuerscheinungen informiert.

Themenausblick 2009:

Report 1/2009  Elternzeit, Elterngeld und beruflicher Wiedereinstieg
Report 2/2009  Familie und Pflege
Report 3/2009  Ganztagesschulen und Betreuungsangebote an Schulen
Report 4/2009  Alleinerziehende

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Programm STÄRKE ist angelaufen – 40 Euro für eine gute Zukunft jedes Neugeborenen

Seit 1. September 2008 ist das Programm zur Stärkung der Elternkompetenzen (Programm STÄRKE) der Landesregierung gestartet. STÄRKE soll den Stellenwert von Familien- und Elternbildung betonen, die Kooperation zwischen Jugendamt, Bildungsträgern und sonstigen professionellen Diensten fördern und zur Weiterentwicklung eines landesweit bedarfsgerechten Netzes von Familien- und Elternbildungsveranstaltungen beitragen. Außerdem sollen bei den Eltern Schwellenängste vor der Inanspruchnahme außerfamiliärer Hilfe abgebaut und die Teilnahme an Elterntreffs und -kursen finanziell ermöglicht beziehungsweise erleichtert werden. STÄRKE enthält zwei Komponenten:

  • Eltern von ab 1. September 2008 Neugeborenen erhalten von den Einwohnermeldeämtern einen Bildungsgutschein im Wert von 40 Euro, der bei den Bildungsträgern für entsprechende Kursangebote eingelöst werden kann.
  • Des Weiteren sollen Familien in besonderen Lebenssituationen eine zusätzliche kostenlose Unterstützung in Form spezieller Familienbildungsangebote und im Bedarfsfall aufsuchender Einzelfallberatung erhalten (je Familie im Wert von bis zu 1.000 Euro). Die Stadt- und Landkreise entscheiden entsprechend dem Bedarf vor Ort, welche besonderen Lebenssituationen im Kreis gefördert werden.

Hintergrund des Programms ist der Entschluss der Landesregierung, mit einem Teil der durch die Neukonzeption des Landeserziehungsgeldprogramms eingesparten Mittel die Familien- und Elternbildung gezielt zu fördern. Zusammen mit den Kommunalen Landesverbänden, dem Kommunalverband für Jugend und Soziales, den Evangelischen Landeskirchen und den Katholischen (Erz-) Diözesen, den Verbänden der freien Träger von Familien- und Elternbildung sowie den in der Liga zusammengeschlossenen Verbänden der freien Träger der Jugendhilfe wurde daher das Programm STÄRKE entwickelt. Zur Umsetzung des Programms STÄRKE stehen im Jahr 2008 1,5 Millionen Euro und jeweils vier Millionen Euro in den Jahren 2009 bis 2013 bereit.
Weitere Informationen unter www.sozialministerium-bw.de/de/STAeRKE/188372.html

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"Comenius Regio“ fördert europäische Kooperation von Schulbehörden und weiteren Partnern

Mit einer Konferenz beim Ausschuss der Regionen hat die Europäische Kommission die neue Aktion “Comenius Regio“ im Rahmen des Programms Lebenslanges Lernen gestartet. Damit sollen (zunächst bilaterale) europäische Partnerschaften zwischen Schulbehörden, Schulen und weiteren Partnern (beispielsweise Vereine, kommunale oder regionale Einrichtungen) gefördert werden. Das Budget für 2009 beträgt 16 Millionen Euro, mit denen rund 250 Partnerschaften gefördert werden sollen. Die Projekte können nach jetzigem Planungsstand am 1. August 2009 beginnen (Antragsfrist voraussichtlich 20. Februar 2009 bei den nationalen Agenturen). Die neue Aktion eignet sich insbesondere auch dazu, nicht-formales Lernen durch die mögliche Kooperation beispielsweise mit Vereinen einzubeziehen. Weiterhin bietet die durch Comenius Regio geförderte kommunale und regionale Netzwerkbildung auch Potenziale im Hinblick auf Schulentwicklung, Lehrerbildungsmaßnahmen und anderem. Kommissar Figel’ kündigte eine weitere Aktion im Rahmen von Comenius an, die individuelle Schülermobilitäten ermöglichen soll.

Weitere Informationen sind zu finden unter:

  1. www.kultusportal-bw.de/servlet/PB/menu/1212941/ (Kultusportal, Europa in der Schule, EU-Bildungsprogramme, siehe COMENIUS Regio)
  2. www.kmk-pad.org/comenius/regio/ (Pädagogischer Austauschdienst, Nationale Agentur für die Aktion COMENIUS im Schulbereich; hier auch Antragsformulare und Merkblätter)
  3. www.cor.europa.eu/pages/PresentationTemplate.aspx?view=detail&id=54ef16ec-b4f3-4721-9da5-bb3970a98c90
  4. www.ec.europa.eu/education/comenius

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EU-Projekttag am 9. März 2009

Am 9. März 2009 findet bereits zum dritten Mal bundesweit ein EU-Projekttag an den Schulen statt.

Das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg ruft die Schulen im Land auf, an diesem Tag mit besonderen Aktionen und Veranstaltungen, zum Beispiel durch Diskussionen mit Politikern und Vertretern europäischer Institutionen, das Interesse und die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler für Europa weiter zu stärken. Der EU-Projekttag 2009 knüpft an die positive Resonanz der vergangenen Jahre an, in denen viele Mitglieder der Landesregierung, des Europäischen Parlamentes, des Deutschen Bundestages und des Landtages von Baden-Württemberg die Gelegenheit nutzten, mit Jugendlichen ins Gespräch zu kommen und so ganz wesentlich zum Erfolg dieses Tages beitrugen. Insbesondere zur Vorbereitung auf die Wahl des Europäischen Parlamentes am 7. Juni 2009 ist dieser EU-Projekttag von großer Bedeutung.

Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) hat Arbeitsmaterialien zur Europäischen Union und zur Ausgestaltung des EU-Projekttages vorbereitet. In deren Online-Rubrik "EU-Projekttag" sind darüber hinaus weiterführende Informationen der Bundesregierung, der Länder und europäischer Institutionen abrufbar:

  1. www.bpb.de/euprojekttag oder
  2. www.bpb.de/eu-projekttag.

Die bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass jedes Jahr viele spannende Projekte und Aktivitäten stattfinden, die auch für viele andere interessant sind. Damit diese Ideen nicht ungenutzt bleiben und weiter verbreitet werden können, bittet das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg um Meldung über das Postfach europa@km.kv.bwl.de.

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Jugendliche und junge Erwachsene mit psychischen Problemen im Schulalltag

Am 11. Februar 2009 treffen sich Lehrkräfte, Medizinerinnen und Mediziner sowie Therapeutinnen und Therapeuten zu einem Symposium in Mannheim.

Seit Jahren nehmen psychische Auffälligkeiten wie Angststörungen, Depressionen, Selbstverletzung und schizophrenes Verhalten bei Kindern und Jugendlichen zu. Wie kann man erkennen, dass ein Jugendlicher Hilfe braucht? Welche Hilfen gibt es und wo kann man sich als Lehrkraft bei Fragen hinwenden? Das Symposium will auf diese Fragen Antworten geben sowie informieren und diejenigen miteinander vernetzen, die sich mit jungen Menschen und Jugendpsychiatrie beschäftigen. 2009 wird es zu diesem Thema zwei weitere Symposien, in Freiburg (25.3.2009) und Ulm (April/Mai 2009), geben.

Das Symposium steht unter der Schirmherrschaft von Georg Wacker MdL, Staatssekretär im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg. Mitveranstalter sind das Ministerium für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg und der Landesverband der Betriebskrankenkassen Baden-Württemberg.

Die Anmeldung erfolgt auf den Internetseiten des Landesbildungsservers unter www.schule-bw.de/aktuelles.

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Integrationskurse für Eltern aus Zuwandererfamilien

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) bietet Eltern aus Zuwandererfamilien die Möglichkeit, in einem Integrationskurs Deutsch zu lernen.

Die Beherrschung der deutschen Sprache ist für Eltern eine wichtige Voraussetzung, um die Bildungschancen ihrer Kinder zu erhöhen. Durch die Verbesserung der Deutschkenntnisse gelingt es häufig, Kontaktängste und Hemmungen abzubauen und leichter Kontakt zu Lehrenden und anderen Eltern zu knüpfen. Die Eltern benötigen ihre Kinder nicht mehr als Dolmetscher und trauen sich eher, bei Elternabenden Fragen zu stellen.
Der Integrationskurs ist ein Angebot für alle Zuwanderinnen und Zuwanderer, die auf Dauer in Deutschland leben und nur wenig oder gar kein Deutsch sprechen. Er richtet sich nicht an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die noch eine Schule besuchen. Neben dem allgemeinen Integrationskurs werden auch spezielle Integrationskurse für Eltern angeboten, die in Kooperation mit einem Träger beispielsweise für Eltern einer Schule in den Räumlichkeiten der Schule stattfinden können. Dadurch können Eltern aus Zuwandererfamilien aktiv in die Erziehungs- und Bildungseinrichtungen einbezogen werden.
Weitergehende Informationen enthält das Faltblatt "Lernen Sie Deutsch!", das auf www.integration-in-deutschland.de/cln_101/nn_281574/SharedDocs/Anlagen/DE/Integration/Publikationen/Integrationskurse/lernen-sie-deutsch-dt-flyer-publikation.html?__nnn=true bereitgestellt wird. Antragsformulare gibt es bei der Ausländerbehörde und auf den Internetseiten des BAMF unter www.integration-in-deutschland.de.

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Girls' Day 2009 – Mädchen Zukunftstag

Am Donnerstag, 23. April 2009, können sich Mädchen am bundesweiten Girls' Day 2009 umfassend über Studien- und Berufsmöglichkeiten informieren.

Mädchen entscheiden sich häufig für einen "typisch weiblichen" Ausbildungsberuf oder für ein "frauentypisches Studienfach", ohne das gesamte Spektrum von Berufen zu kennen. Sie lassen damit Chancen, die sich in anderen Bereichen bieten, häufig ungenutzt. Um Schülerinnen aller weiterführenden allgemein bildenden Schulen ab Klasse 5 sowie der beruflichen Schulen für vermeintlich männerdominierte Berufe zu gewinnen, sollten sie sich über das gesamte Spektrum an Berufsmöglichkeiten informieren können. Am Girls' Day organisieren Betriebe, Forschungszentren und Hochschulen Veranstaltungen, die Einblicke in die Arbeitswelt geben. Neben den bekannten berufsorientierenden Maßnahmen in den einzelnen Schulen bietet der Girls' Day eine hervorragende Möglichkeit, Mädchen ab Klasse 5 in enger Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern über entsprechende Berufsbilder und Studiengänge zu informieren.
Der Girls' Day wird in diesem Jahr bereits zum neunten Mal veranstaltet. Er ist eine Gemeinschaftsaktion der Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Baden-Württemberg, des deutschen Gewerkschaftsbundes Baden-Württemberg, der Landesvereinigung Baden-Württembergischer Arbeitgeberverbände e.V., des Industrie- und Handelskammertages Baden-Württemberg sowie des Handwerkstages Baden-Württemberg. Unterstützt wird diese Initiative vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, vom Wirtschaftsministerium sowie vom Ministerium für Arbeit und Soziales.

Informationen zur Anmeldung gibt es unter www.girls-day.de.

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Geschäftsstelle des Schullandheimverbandes hat neue Adresse

Aufgrund personeller Veränderungen hat sich die Adresse der Geschäftsstelle des Schullandheimverbandes Baden-Württemberg e.V. geändert.

Die neue Adresse lautet:

Schullandheimverband Baden-Württemberg e.V.
Studiendirektor Rainer Schunck
Lessing-Gymnasium
Josef-Braun-Ufer 15-16
68165 Mannheim
Telefon: 0621 293-6523
Fax: 0621 293-6519
verband@bw.schullandheim.de
www.bw.schullandheim.de

Der Bundesverband hat seinen seitherigen Sitz von Hamburg nach Berlin verlegt. Gleichzeitig kam es auch hier zu einer personellen Veränderung bei der hauptamtlichen Geschäftsführung. Peter Krössinger wurde von der Mitgliederversammlung zum Bundesvorsitzenden des Verbandes Deutscher Schullandheime e.V. gewählt.

Die neue Adresse lautet wie folgt:

Verband Deutscher Schullandheime e.V.
Geschäftsführerin Stefanie Hallaschka
Schloßstraße 48
12165 Berlin
Telefon: 030 70760009
Fax: 030 70760014
verband@schullandheim.de
www.schullandheim.de und www.service.schullandheim.de

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Ministerpräsident Günther H. Oettinger und Kultusstaatssekretär Georg Wacker: Jugendbegleiter-Programm ist aus der Schullandschaft nicht mehr wegzudenken

Die Zahl der Jugendbegleiter steigt in nur einem Jahr um rund 4.500 auf 11.577 - Wöchentlich Bildungs- und Betreuungsaktivitäten im Umfang von fast 18.000 Stunden

76 Prozent der befragten Schulen bewerten Programm positiv

„Die Resonanz auf das Jugendbegleiter-Programm übertrifft bei weitem alle Erwartungen. Nach nur drei Jahren seit seiner Einführung engagieren sich bereits 11.577 Schüler, Eltern, Vereinsangehörige und Einzelpersonen als Jugendbegleiter und bereichern mit ihren Betreuungs- und Bildungsangeboten das Schulleben. Dieses Programm ist aus der Schullandschaft nicht mehr wegzudenken“, sagten Ministerpräsident Günther H. Oettinger und Kultusstaatssekretär Georg Wacker am Dienstag (20. Januar) in Stuttgart. Der Kultusstaatssekretär hatte dem Ministerrat einen Zwischenbericht vorgelegt. Derzeit nehmen an dem Programm 840 Schulen teil. Beim Start im Jahr 2006 waren es 250.

www.kultusportal-bw.de/servlet/PB/menu/1242067/

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Ministerpräsident Günther H. Oettinger und Kultusminister Helmut Rau: Neue Werkrealschule ist zukunftsweisende pädagogische Innovation

Eckpunkte-Konzept vorgestellt. Werkrealschule wird zum durchgängigen Bildungsgang mit mittlerem Bildungsabschluss als Ziel

„Die neue Werkrealschule ist eine zukunftsweisende pädagogische Innovation. Wir schaffen einen durchgängigen sechsjährigen Bildungsgang, der den mittleren Bildungsabschluss zum Ziel hat und ein Höchstmaß an individueller Förderung mit einer konsequenten Berufsorientierung verbindet.“ Dies sagten Ministerpräsident Günther H. Oettinger und Kultusminister Helmut Rau am Dienstag (20. Januar 2009) in Stuttgart. Der Kultusminister hatte zuvor dem Kabinett das Eckpunkte-Konzept vorgestellt. Die Verzahnung der zehnten Werkrealschulklasse mit der zweijährigen Berufsfachschule werde dazu beitragen, die Ausbildungsreife junger Menschen weiter zu verbessern. „Dieses Konzept richtet sich an zweizügige Hauptschulen und ist so attraktiv, dass es die Schullandschaft in Baden-Württemberg grundlegend voranbringen wird“, erklärten Oettinger und Rau.

www.kultusportal-bw.de/servlet/PB/menu/1242066/

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Kultusminister Helmut Rau begrüßt die 21 Leiterinnen und Leiter der neuen Staatlichen Schulämter

Ab 1. Januar 2009 übernehmen Staatliche Schulämter Aufgaben der unteren Schulaufsichtsbehörden

Kultusminister Helmut Rau MdL hat am 17. Dezember 2008 im Neuen Schloss die Leiterinnen und Leiter der 21 neu eingerichteten Staatlichen Schulämter empfangen und ihnen die Bestellungsurkunden feierlich überreicht. "Ich beglückwünsche Sie zu Ihrer neuen Aufgabe und freue mich auf die enge Zusammenarbeit“, sagte Rau. Durch das zum 1. Januar 2009 in Kraft tretende Gesetz zur Weiterentwicklung der Verwaltungsstrukturreform werden die Aufgaben der unteren Schulaufsichtsbehörden einschließlich der Schulpsychologischen Beratungsstellen an die Staatlichen Schulämter übertragen. "Ich erwarte, dass Sie Ihre zentrale Verantwortung für die Schulentwicklung wahrnehmen und so zu Impulsgebern der Bildungslandschaft im Land werden", sagte der Kultusminister.

www.kultusportal-bw.de/servlet/PB/menu/1240442/

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Bundesweit einmalige Initiative berät Schulen bei technischen und pädagogischen Fragen im Umgang mit Medien

Land und Kommunen stellen jährlich 3,3 Millionen Euro für sichere und verlässliche Schulnetzwerke bereit

Ab dem 1. Januar können sich alle Schulen in Baden-Württemberg beim Arbeiten mit neuen Medien und schulischen Computernetzwerken durch das Landesmedienzentrum (LMZ) im Auftrag der kommunalen Schulträger unterstützen lassen. Im Rahmen des Projekts "Lernen mit Medien in der Schule“ hat die Landesregierung das LMZ beauftragt, Schulen rund um das Thema Netzwerke und deren mediendidaktische Nutzung im Unterricht zu beraten. Diese bundesweit einmalige Initiative haben am 17. Dezember 2008 Ministerialdirektor im Kultusministerium, Wolfgang Fröhlich, gemeinsam mit OB a. D. Stefan Gläser, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Städtetags Baden-Württemberg sowie Dirk Gaerte, Landrat in Sigmaringen und Verwaltungsratsvorsitzender des LMZ, vorgestellt.

www.kultusportal-bw.de/servlet/PB/menu/1240324/

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Einrichtung von 15 neuen Sozialwissenschaftlichen Gymnasien (SG) zum nächsten Schuljahr

Kultusminister Helmut Rau: "Demografischer Wandel erfordert eine Ausweitung der sozialwissenschaftlichen Richtung an Beruflichen Gymnasien"

"Aktuelle Herausforderungen, die auch mit dem demografischen Wandel zusammenhängen, erfordern, dass wir das schulische Angebot im Bereich der Sozialwissenschaften weiterentwickeln", sagte Kultusminister Helmut Rau am 16. Dezember 2008 in Stuttgart. Um der stark gestiegenen Nachfrage in diesem Bereich Rechnung zu tragen, hat das Land die Sozialpädagogischen Gymnasien zu Sozialwissenschaftlichen Gymnasien (SG) weiterentwickelt. Das neue Konzept umfasst alle Lebensspannen von der frühkindlichen Bildung bis hin zur Betreuung im Alter. Zum Schuljahr 2009/2010 werden 15 neue Sozialwissenschaftliche Gymnasien an Beruflichen Schulen eingerichtet.

www.kultusportal-bw.de/servlet/PB/menu/1240323/

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Kultusstaatssekretär Georg Wacker verleiht Preise im Schülerzeitschriftenwettbewerb

19 Redaktionen ausgezeichnet / Prämierte Schülerzeitschriften weisen hohes journalistisches Niveau auf

Kultusstaatssekretär Georg Wacker MdL hat am 12. Dezember 2008 in Stuttgart die Preise im Schülerzeitschriftenwettbewerb 2007/2008 des Kultusministeriums verliehen. Insgesamt 19 Redaktionen von Schülerzeitungen aus dem Land sind für ihre Arbeit ausgezeichnet worden, davon vier mit Sonderpreisen.

www.kultusportal-bw.de/servlet/PB/menu/1240152/

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Grund- und Hauptschule mit Werkrealschulzug Altingen in Ammerbuch für pägagogische Arbeit geehrt

Kultusminister Helmut Rau gratuliert zu einer Auszeichnung im Rahmen des Deutschen Schulpreises

Kultusminister Helmut Rau MdL hat der Grund- und Hauptschule mit Werkrealschulzug Altingen in Ammerbuch (Kreis Tübingen) zu einer Auszeichnung im Rahmen des Deutschen Schulpreises 2008 gratuliert. "Die Schule überzeugt durch ein durchgängiges Fördersystem, innovative Lernformen und eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern und außerschulischen Partnern. Ich freue mich sehr darüber, dass die vorbildliche pädagogische Arbeit über die Grenzen Baden-Württembergs hinaus Anerkennung findet“, sagte Rau am 10. Dezember 2008.

www.kultusportal-bw.de/servlet/PB/menu/1239972/

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Kultusminister Helmut Rau: "Die Leseleistungen unserer Kinder liegen international auf hohem Niveau"

Mit 550 Punkten platziert sich Baden-Württemberg beim Ländervergleich zu IGLU 2006 über dem nationalen Durchschnitt (548) und damit deutlich über dem EU- und dem OECD-Durchschnitt mit jeweils 534 und 537 Punkten

Insgesamt liegen die Ergebnisse von 13 Bundesländern in einer relativ homogenen Leistungsgruppe ohne signifikante Abweichungen. Die Förderung leistungsschwacher Schülerinnen und Schüler müsse intensiviert werden, so Rau angesichts der aktuellen IGLU-Ergebnisse

"Mit 550 Punkten platziert sich Baden-Württemberg über dem nationalen Durchschnitt und liegt damit deutlich über dem der EU und der OECD“, sagte Kultusminister Helmut Rau MdL am 9. Dezember 2008 in Berlin. Die Leistungsunterschiede zwischen den deutschen Ländern seien nach Aussage der beauftragten Wissenschaftler so marginal, dass sie sich mit Ausnahme des Spitzenreiters Thüringen und der Schlusslichter Bremen und Hamburg nicht in ein aussagekräftiges Ranking einordnen ließen.

www.kultusportal-bw.de/servlet/PB/menu/1239585/

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Kultusministerium unterzeichnet Kooperationsvertrag mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung

Serviceagentur unterstützt und berät Schulen bei Entwicklung und Umsetzung von Ganztagsschulkonzepten

Ab Januar 2009 wird das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport gemeinsam mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) eine Serviceagentur "Ganztägig Lernen“ (SAG) einrichten, die den Schulen bei der Umsetzung und Weiterentwicklung ihrer Ganztagsschulkonzepte beratend und unterstützend zur Seite steht. Dazu haben Kultusminister Helmut Rau MdL und die Geschäftsführerin der DKJS, Dr. Heike Kahl, am 8. Dezember 2008 im Neuen Schloss in Stuttgart einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. "Ich bin überzeugt, dass mit diesem Schritt ein wesentlicher Beitrag zur Schulentwicklung und zur Qualitätssteigerung unserer Ganztagsschulen geleistet wird“, sagte Kultusminister Helmut Rau MdL.

www.kultusportal-bw.de/servlet/PB/menu/1239528/

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Kultusstaatssekretär Georg Wacker dankt Ehrenamtlichen

"Internationaler Tag des Ehrenamts" unterstreicht die Bedeutung freiwilligen und unentgeltlichen Engagements

Anlässlich des "Internationalen Tag des Ehrenamts" (5. Dezember) hat der Ehrenamtsbeauftragte der Landesregierung, Kultusstaatssekretär Georg Wacker MdL, den ehrenamtlich Tätigen für ihr Engagement gedankt. "Das Ehrenamt macht aus Baden-Württemberg ein Land, in dem Gemeinsinn, Nachbarschaftshilfe und Solidarität Zuhause sind“, sagte Wacker. Besonders erfreulich sei, "dass auch viele junge Menschen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen“. Laut einer Studie der Bundesregierung nehmen 46 Prozent der 14- bis 30-Jährigen im Land eine ehrenamtliche Aufgabe wahr. Insgesamt sind 42 Prozent der Bevölkerung Baden-Württembergs in ihrer Freizeit freiwillig und unentgeltlich engagiert. Das sind 4,5 Millionen Bürgerinnen und Bürger des Landes.

Die große Resonanz junger Menschen auf die Aktion "Mitmachen Ehrensache" bestätige die Ehrenamtsstatistik. Am heutigen Tag jobben voraussichtlich bis zu 7000 Jugendliche in 21 Stadt- und Landkreisen Baden-Württembergs einen Tag lang bei einem Arbeitgeber ihrer Wahl. Das erarbeitete Geld spenden sie für einen guten Zweck. Für diese Aktion sind zudem 400 junge "Botschafter" im ganzen Land unterwegs.

www.kultusportal-bw.de/servlet/PB/menu/1239466/

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Kultusstaatssekretär Wacker würdigt "Mitmachen Ehrensache"

Am 5. Dezember arbeiteten in Baden-Württemberg Jugendliche zugunsten sozialer Projekte

Empfang für junge Botschafterinnen und Botschafter der Mitmach-Aktion im Neuen Schloss in Stuttgart

Am 5. Dezember, dem Internationalen Tag des Ehrenamts, sind bei der Aktion "Mitmachen Ehrensache“ wieder mehrere tausend Jugendliche für einen guten Zweck jobben gegangen und haben zugunsten ausgewählter sozialer Projekte auf ihren Lohn verzichten. Der Ehrenamtsbeauftragte der Landesregierung, Kultusstaatssekretär Georg Wacker MdL, empfing am 7. November 2008 zum Auftakt der „heißen Vorbereitungsphase“ eine Delegation von engagierten Jugendlichen im Neuen Schloss. Unter dem Motto „Mitmachen Ehrensache“ suchten sich Jugendliche in ganz Baden-Württemberg für den 5. Dezember selbstständig einen Arbeitsplatz für einen Tag. Sie halfen in großen und kleinen Firmen, in Behörden, Krankenhäusern oder bei Privatpersonen. Das erarbeitete Geld behielten sie nicht für sich, sondern spendeten es ausgewählten sozialen Projekten. Im letzten Jahr nahmen 6522 Jugendliche an der Aktion teil und erwirtschafteten an einem einzigen Tag die Summe von 151.697 Euro.

www.kultusportal-bw.de/servlet/PB/menu/1237759/

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45. Bundeswettbewerb "Jugend musiziert": Jeder vierte Bundespreisträger aus Baden-Württemberg

Kultusminister Helmut Rau gratuliert Nachwuchsmusikern/Preisträgerkonzert im Stuttgarter Neuen Schloss

Kultusminister Helmut Rau MdL hat am 28. November 2008 im Neuen Schloss in Stuttgart die erfolgreichen Nachwuchsmusiker aus Baden-Württemberg beim 45. Wettbewerb "Jugend musiziert“ geehrt. Mit 80 von insgesamt 295 ersten Bundespreisträgern kommt jeder vierte Gewinner aus Baden-Württemberg. "Das belegt das große Engagement Baden-Württembergs im Nachwuchsbereich“, betonte Rau. "Der Südwesten hält damit die Spitzenposition als führendes Musikland Deutschlands.“ Kultusminister Rau würdigte die Erfolge der Jugendlichen, die durch langjähriges Üben und viel Fleiß herausragende Leistungen erbracht hätten. Die Kunststiftung Baden-Württemberg und der Sparkassenverband Baden-Württemberg vergeben an die Preisträger Stipendien im Gesamtwert von über 80 000 Euro. Das Preisträgerkonzert im Weißen Saal wurde von SWR2 aufgezeichnet.

www.kultusportal-bw.de/servlet/PB/menu/1239466/

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Zum ersten Mal startet in Baden-Württemberg das Verfahren zur Lehrereinstellung im November

Insgesamt können für das Schuljahr 2009/2010 über 5000 Lehrkräfte eingestellt werden

Kultusminister Helmut Rau: Unser Ziel ist es, eine große Anzahl von Bewerbern frühzeitig zu binden

Zum ersten Mal startet das Verfahren zur Lehrereinstellung in Baden-Württemberg bereits im November. Im Internet sind 1400 Lehrerstellen für die allgemein bildenden Gymnasien und rund 400 für die Beruflichen Schulen ausgeschrieben. In beiden Schularten ist der Bedarf besonders hoch. Weitere Etappen der Lehrereinstellung folgen im Februar und im Frühjahr. Ingesamt werden voraussichtlich über 5000 Lehrkräfte für das Schuljahr 2009/10 eingestellt.
"Wir haben das Einstellungsverfahren optimiert und an die neuen Anforderungen durch die Qualitätsoffensive Bildung angepasst. Damit verfolgen wir das Ziel, eine große Zahl an Lehramtsbewerbern möglichst frühzeitig zu binden. Erste Zusagen sind noch in diesem Jahr möglich“, sagte Kultusminister Helmut Rau MdL.

www.kultusportal-bw.de/servlet/PB/menu/1238243/

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"Gespräche im Schloss" - neue Veranstaltungsreihe mit Kultusminister Helmut Rau

Auftakt im Barockschloss in Mannheim / Fernsehmoderatorin Petra Gerster als erster prominenter Talkgast

Das Kultusministerium lädt zu einer neuen Veranstaltungsreihe ein. "Gespräche im Schloss" heißt die Talkrunde und startete am 7. November 2008 im Barockschloss in Mannheim. Zum Auftakt diskutierte Kultusminister Helmut Rau MdL mit der Fernsehmoderatorin und Buchautorin Petra Gerster über die Erziehungspartnerschaft von Elternhaus und Schule. Die Moderation übernahm Markus Brock vom SWR.

www.kultusportal-bw.de/servlet/PB/menu/1237813/