Ministerialdirektorin
Dr. Margret Ruep
Margret Ruep stammt aus Bad Schönborn (Jg. 1950), hat in Bruchsal Schönborn Gymnasium) Abitur gemacht, in Freiburg, Hannover und Karlsruhe studiert (Lehrämter Grund- und Hauptschule sowie Realschule) und war 18 Jahre lang in verschiedenen Funktionen im Realschuldienst des Landes (als Lehrerin, dann als stellvertretende Schulleiterin und als Schulleiterin). Berufsbegleitend erfolgte die Promotion 1991, wobei ein Forschungsprojekt ihr auch Unterrichtserfahrung im Gymnasium ermöglichte (Thema: Interessenbildung bei Schülerinnen und Schülern), später ein Studienmodul in Verwaltungswissenschaften („Modernisierung des Staates“), ein Masterstudiengang „Personalentwicklung“, eine zertifizierte Weiterbildungen in „Organisationsentwicklung, Prozessbegleitung und Beratung“ sowie die Ausbildung als „Interne European Quality Award-Assessorin im EFQM-System“.
Frau Dr. Ruep arbeitete maßgeblich am Bildungsplan 1994 mit, war von 1997 bis 2000 im Kultusministerium für die Lehrerausbildung (Pädagogische Hochschulen / Grund-, Haupt-, Real- und Sonderschulseminare) verantwortlich. Sie war Oberschulamtspräsidentin in Tübingen (2000 bis 2004) und in Stuttgart (2004 bis 2008), von 2008 bis 2011 Rektorin der Pädagogischen Hochschule Weingarten.
Seit 1985 hat Frau Dr. Ruep auch im Bereich der Lehrerbildung oder in anderen bildungswissenschaftlichen Studiengängen an verschiedenen Hochschulen Lehraufträge wahrgenommen (Pädagogische Hochschulen Karlsruhe, Ludwigsburg und Weingarten, Universitäten Tübingen und Heidelberg). Den Studiengang „Bildungsmanagement“ an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg hat sie mit initiiert. Den Studiengang „Europalehramt“ an den Pädagogischen Hochschulen Freiburg und Karlsruhe hat sie in ihrer Funktion als Präsidentin der Arbeitsgruppe „Erziehung und Bildung“ der Deutsch-Französisch-Schweizerischen Oberrheinkonferenz (1998 bis 2002), initiiert, gestaltet und eingeführt.
Sie war Mitglied in verschiedenen Gremien, u. a. im Hochschulrat der Pädagogischen Hochschule Weingarten von 2000 bis 2008, im Stiftungsrat der Freien Katholischen Schulen der Diözese Rottenburg-Stuttgart von 2000 bis 2011, im Bodenseerat, im Vorstand des Kooperationsbeirats der Internationalen Bodenseehochschule sowie Mitglied im Beirat des ZNL (Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen) der Universität Ulm.
Seit dem 14. Mai 2011 ist Ministerialdirektorin Dr. Margret Ruep Amtschefin des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport.

