Amtliche Nachrichten
Broschüre "Frankreich schlägt Brücken in die Zukunft"
"Französisch zahlt sich aus" - so heißt das Motto der Werbekampagne der Deutsch-Französischen Hochschule. Mit Französisch erschließt sich der sprachliche und kulturelle Zugang zu Deutschlands widhtigstem Wirtschaftsparnter und damit auch zu einem der wichtigsten ausländischen Arbeitsmärkte sowie zu einem der bedeutendesten Investitions-, Forschungs- und Technologieräume in Europa.
Die Broschüre "Frankreich schlägt Brücken in die Zukunft" wurde neue aufgelegt und kann bezogen werden bei der Öffentlichkeitsarbeit im Kultusministerium (E-Mail: oeffentlichkeitsarbeit@km.kv.bwl.de). Sie steht auch als Download zur Verfügung (PDF).
Service des Kontaktbüros Gewaltprävention
Der Internetauftritt des Kontaktbüros Gewaltprävention ist ein vielseitiges Serviceangebot des Kultusministeriums für Lehrkräfte und an Gewaltprävention interessierte Eltern. Sie finden dort:
- Informationen rund um den Themenbereich Gewalt; neu eingestellt ist die Rubrik "Aktiv gegen Rechtsextremismus";
- ein Downloadangebot, zum Beispiel die Handreichung "Soziale Kompetenz im Kontext von Gewaltprävention", die Faltblattserie "Gewaltprävention konkret" oder "Jugendtypische Waffen und Gegenstände";
- Literatur- und Filmtipps, sowie interessante Links;
- 59 erprobte schulische Projekte und Projektmodule mit zahlreichen Anregungen, wie potentielle Partner mit der Schule kooperieren können
Um weitere Synergieeffekte zu erzielen, bitten wir Lehrkräfte darum, ihre Projekte aus den Bereichen "Soziales Lernen" und "Gewaltprävention" bei uns zu veröffentlichen. Kontaktaufnahme bitte über die auf der Homepage genannten E-Mail-Adressen.
Weitere Informationen: www.gewaltpraevention-bw.de
Literatur in der Schule – Eröffnung eines Internet-Diskussionsforums
Am 6. Juli 2005 hat das Kultusministerium im Deutschen Literaturarchiv Marbach bei einem Literatursymposium die Grundlinien einer neuen schulartübergreifenden Konzeption für den Literaturunterricht vorgestellt. Ziel der Neukonzeption ist es, die Lesefreude von Schülerinnen und Schülern zu fördern und deren Literaturkenntnisse zu verbreitern.
Fachlehrkräfte und andere Interessierte können ab sofort unter www.bildung-staerkt-menschen.de (Literatur in der Schule) in einem Internet-Diskussionsforum zu dieser Neukonzeption des Literaturunterrichts Stellung nehmen. Zur Diskussion stehen in erster Linie kommentierte Empfehlungslisten für die allgemein bildenden Schularten und neue Aufgabenvorschläge für die Abschlussprüfungen der verschiedenen Schularten. Im Hinblick auf die schriftliche Abiturprüfung im Fach Deutsch (allgemein bildendes und berufliches Gymnasium) ist der vorliegende Aufgabenvorschlag mit einem Verzicht auf Schwerpunktthemen in bisheriger Form ("Sternchenthemen") verbunden. Der Aufgabenvorschlag könnte die bisherige Aufgabe I (Werk im Kontext) ersetzen.
Die Ergebnisse der Diskussion werden von einer Arbeitsgruppe von Lehrkräften verschiedener Schularten ausgewertet und fließen in die Weiterentwicklung der Literaturkonzeption ein. Ein solches Diskussionsangebot hat sich schon bei der Vorstellung der Bildungsstandards bewährt: Rückmeldungen von Fachlehrkräften und der interessierten Öffentlichkeit sind unverzichtbar, wenn neue Impulse gesetzt werden, die längerfristig zu Reformen in Teilbereichen der bisherigen Unterrichts- und Prüfungskultur führen können.
Statistisches Landesamt veröffentlicht Zahlen zu den Übergängen auf weiterführende Schulen 2005
Zum Schuljahr 2005/06 wechselten nach Feststellung des Statistischen Landesamtes von den rund 107.000 Grundschülern in Baden-Württemberg, die sich nach Abschluss der Aufnahmeverfahren in Klassenstufe 4 befanden, 28,9 Prozent auf eine Hauptschule (Vorjahr 30,5 Prozent), 31,9 Prozent auf eine Realschule (Vorjahr 32 Prozent) und 37,8 Prozent auf ein Gymnasium (Vorjahr 36,1 Prozent).
Dabei unterscheiden sich die Übergangsquoten zwischen den rund 2.500 öffentlichen und 50 privaten Grundschulen sehr stark. Während von den öffentlichen Grundschulen 29,1 Prozent der Viertklässler auf eine Hauptschule wechselten, waren es bei den privaten lediglich 21,2 Prozent. Auf ein Gymnasium gingen von den öffentlichen Grundschulen 37,6 Prozent der Viertklässler über, von den privaten Grundschulen 48,2 Prozent.
Landesweit hätten laut Grundschulempfehlung 47.541 (45 Prozent) der Viertklässler auf ein Gymnasium wechseln können. Diese Option wollten aber nur 40.413 (85 Prozent) der zugehörigen Eltern in Anspruch nehmen, 7.059 (15 Prozent) wünschten für ihr Kind stattdessen den Besuch einer Realschule.
Weitere Details unter www.statistik-bw.de/Pressemitt/2005428.asp
Ferry-Porsche-Preis: Rückmeldung bis 28. Februar 2006
Der Ferry-Porsche-Preis ist vor dem Hintergrund des aktuellen Engpasses auf dem Arbeitsmarkt bei Ingenieuren und IT-Experten zu sehen. Porsche hat seine Aktivitäten beim Personal- und Hochschulmarketing deutlich verstärkt. Mit dem Preis möchte Porsche einen Beitrag zur Steigerung der Attraktivität der mathematisch-naturwissenschaftlichen sowie technischen Ausbildung an den Schulen leisten, angehende Studentinnen und Studenten für ein Ingenieurstudium begeistern und sich frühzeitig als attraktiver Arbeitgeber präsentieren und Kontakte knüpfen, um Preisträger als Praktikanten oder Diplomanden für das Unternehmen zu gewinnen.
Die Preisvergabe ist auf Schülerinnen und Schüler mit sehr guten Leistungen im Kernkompetenzfach Mathematik sowie in einem der Fächer Physik/Technik (d. h. technisches Profilfach) beschränkt. Als Zielgruppe kommen die allgemein bildenden und die technischen Gymnasien infrage.
Jede Schule darf nur einen Anwärter für den Ferry-Porsche-Preis benennen. Dabei sollte insbesondere auch auf das persönliche und schulische Engagement der Kandidatin und des Kandidaten geachtet werden.
Anmeldung bis 28. Februar 2006 (Eingang im Kultusministerium).
Empfehlungen für die Deutsche Schüler-Akademie 2006
Der Verein Bildung und Begabung e. V. führt in den Sommerferien 2006 wiederum die „Deutsche Schüler-Akademie“ zur Förderung besonders leistungsfähiger und motivierter Schülerinnen und Schüler durch. Die Deutsche Schüler-Akademie ist als Maßnahme der Begabtenförderung von der Kultusministerkonferenz anerkannt und wird hauptsächlich vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft gefördert. Schirmherr ist Bundespräsident Horst Köhler.
Ziel der Akademien ist, Schülerinnen und Schüler in ihren Fähigkeiten zu fördern, sie miteinander in Kontakt zu bringen und unter Anleitung von Lehrkräften aus Schule und Hochschule an anspruchsvollen Aufgabenstellungen ihres Interessenbereiches arbeiten zu lassen.
Die sieben vorgesehenen Akademien dauern 16 Tage und bestehen aus je sechs Kursen. Themen der Kurse sind exemplarische Fragestellungen aus der Mathematik, den Naturwissenschaften, den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, der Wirtschaft, der Musik, Medizin usw. Neben der Kursarbeit wird ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Musik, Sport, Exkursionen u. a. angeboten. Im Sommer 2006 wird erneut eine zusätzliche Akademie mit vier Kursen veranstaltet, an der neben deutschen Jugendlichen Schülerinnen und Schüler aus östlichen Nachbarstaaten (Polen, der Slowakischen und Tschechischen Republik sowie Ungarn) teilnehmen.
Das Programm der Deutschen Schüler-Akademie richtet sich an Jugendliche, die über eine breite intellektuelle Befähigung verfügen und eine der beiden Jahrgangsstufen vor dem Abschlussjahrgang einer Schule besuchen, die zur allgemeinen Hochschulreife führt.
Alle in Frage kommenden Schulen erhalten im Januar 2006 Informationen über die Akademien 2006 und werden gebeten, eine Schülerin oder einen Schüler zur Teilnahme vorzuschlagen. Sofern bis Ende der 3. Kalenderwoche 2006 bei ihnen noch keine Unterlagen eingegangen sind, können sie von der Geschäftsstelle der Deutschen Schüler-Akademie (Postfach 20 02 01, 53132 Bonn, Telefon 0228 959-1540, Fax 0228 959-1519, E-Mail: info@deutsche-schuelerakademie.de) angefordert werden.
Die Ausschreibungsunterlagen sowie weitere Informationen sind online unter www.deutsche-schuelerakademie.de verfügbar. Die Empfehlungen sollten bis Ende Februar 2006 bei der Geschäftsstelle eingegangen sein.
"Infobrief Jugend Januar 2006" erschienen
Der "Infobrief Jugend" bereitet aktuelle Nachrichten aus den Bereichen Bildung, Internationales, Kultur, Finanzierung und Jugendpolitik auf.
Ein Auszug aus dem reichhaltigen Themenangebot:
- Schülergenossenschaften gründen: Hier steht Marktwirtschaft und Solidarität auf dem Programm.
- Gesetze online: Fast alle Bundesgesetze sind ab sofort im Internet abrufbar.
- Ferienjobs bei Reiseveranstaltern: Arbeiten in attraktiven Urlaubsgebieten
- Israel: Jugendaustausch und Jugendinformation
- Als Deutschlehrer in die Ukraine oder landwirtschaftliche Praktika in Kooperation mit der Universität Astrachan
Der "Infobrief Jugend" wird herausgegeben von:
Servicestelle Jugend
Schlossstrasse 23
74370 Sersheim
service@jugendnetz.de
Er erscheint regelmäßig als Info-Mail und kann kostenlos abonniert werden über folgenden Link: http://newsletter.jugendnetz.de/infobriefabo.php
Bildungspläne der allgemein bildenden Schulen kostenlos auf CD erhältlich
Die aktuellen Bildungspläne für die Grund-, Haupt- und Realschulen sowie allgemein bildenden Gymnasien sind als interaktive PDF-Dateien übersichtlich auf einer CD zusammengestellt, die kostenlos bei der Öffentlichkeitsarbeit des Kultusministeriums bezogen werden kann.
Kontakt per Fax (0711 279-2838) oder per E-Mail (oeffentlichkeitsarbeit@km.kv.bwl.de).
Hochschulen in der Volksrepublik China suchen Lehrerinnen und Lehrer für Deutsch als Fremdsprache
Jedes Jahr bereitet die Universität Hefei in China Studierende für die Fortsetzung ihres Fachstudiums – vorwiegend an Fachhochschulen – in Deutschland vor. In aufeinander abgestimmten Kursen mit einem modernen Unterrichtswerk werden Deutschkenntnisse bis zum „Zertifikat Deutsch“ vermittelt.
Die Arbeitszeit der Lehrkräfte umfasst zirka 14 Wochenstunden Sprachunterricht in den drei Kursstufen (Grundkurs, Mittelkurs, Aufbaukurs). Die Vergütung beträgt monatlich 3500 Yuan (rund 350 Euro), wovon man in China gut leben kann. Das Gehalt wird auch während der Semesterferien einschließlich eines Urlaubsgelds in Höhe von 2000 Yuan ausgezahlt. Außerdem stellt die Universität den ausländischen Lehrkräften eine eingerichtete Wohnung mit Computer, kostenlosem Internetanschluss, Telefon und Trinkwasser zur Verfügung. Miete, sämtliche Nebenkosten sowie Kosten für die Gesundheitsfürsorge werden von der Uni getragen.
Chinesischkenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Weitere Informationen über die Universität finden Sie unter http://www.hfuu.edu.cn/
Interessant dürfte eine solche Tätigkeit vor allem für ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer vor der Einstellung sein oder für solche, die für die Zeit nach der Pensionierung eine attraktive Aufgabe suchen.
Bitte wenden Sie sich bei Interesse an die
Außenstelle Peking
Deutscher Akademischer Austauschdienst
Unit 1718, Landmark Tower 2, 8 North Dongsanhuan Road,Chaoyang District
100004 Peking
China, Volksrepublik
Telefon (0086 10) 6590-6656, -6676
Telefax (0086 10) 6590-6393
E-Mail: postmaster@daad.org.cn
Internet: http://www.daad.org.cn/lektoren
oder per E-Mail an Frau Daniela Hauck (daniela.hauck@googlemail.com)

