AKTIONEN UND TIPPS
Kinderhilfsorganisation in Sri Lanka bietet Praktikumsplätze an
Die Organisation "Sunil´s Friends - Kinderhilfe in Sri Lanka e. V." unterstützt in Colombo den Aufbau von Kinderheimen und hilft Familien, die von der Flutkatastrophe betroffen sind. Es werden Praktikantinnen und Praktikanten (Abiturienten, Erzieher, Studenten ) für die Betreuung und Bildung von Kindern und Jugendlichen in den Kinderheimen gesucht (mindestens 20 Jahre alt) für ein etwa halbjähriges Praktikum.
Nähere Informationen unter www.sunils-friends.de
Projekt Schüler-Teamwettbewerb 2006 "Entdeckt den Bauern in euch!"
"Entdeckt den Bauern in euch!" - dieser Aufruf steckt hinter dieser Projektidee. Das Schülerteam erlernt handlungs- und praxisorientiert sowie nah an der Natur die Arbeit einer Landwirtsfamilie kennen und hilft mit - sei es im Stall, auf dem Feld oder in der Landschaftspflege. Dabei soll die Landwirtschaft "erfahren" und eine lebendige Vorstellung der Landwirtschaft vermittelt werden ("Was steckt hinter der Erzeugung von Getreide?", "Was gehört zu einer gesunden Tierernährung?", "Was macht der Winzer im Weinberg?"). Und letztendlich lernen die Schülerinnen und Schüler das landwirtschaftliche Know-how kennen, das Voraussetzungen für die Nahrungsmittelherstellung in einem landwirtschaftlichen Betrieb ist. Nebenbei haben die Projektgruppen die Möglichkeit, die Berufsbilder der "Grünen Berufe" kennen zu lernen.
Das Projekt läuft vom 1. Juli 2005 bis zum 1. Juli 2006 und dauert zwei bis zwölf Monate, mindestens 16 Stunden.
Teilnahmeberechtigt sind Schülerteams der 5. bis 9. Klasse Hauptschule beziehungsweise der 5. bis 10. Klasse Realschule/Gymnasium.
Die Ausschreibung beschränkt sich auf das Gebiet des Landesbauernverbandes in Baden-Württemberg e.V., deshalb können die Landkreise Rastatt - Baden-Baden, Ortenaukreis, Emmendingen, Schwarzwald-Baar-Kreis, Breisgau-Hochschwarzwald - Freiburg, Lörrach, Waldshut und Konstanz nicht teilnehmen.
Spätester Anmeldetermin: 1. Mai 2006; es können auch schon bestehende Projekte teilnehmen.
Als Hauptpreis winkt ein fünftägiger Aufenthalt im Landschulheim der Schwäbischen Bauernschule Bad Waldsee.
Anmeldung:
Landjugend Württemberg-Baden im Landesbauernverband in Baden-Württemberg e.V.
Alexanderstraße 112
70180 Stuttgart
Telefon 0711 21 40-134
E-Mail georgs-heeren@lbv-bw.de
Weitere Informationen:
www.landjugend.de/wuerttemberg-baden
Projekt Mundart in der Schule
Auf Anregung des „Forums Volkskultur“ hat sich im Frühjahr 2003 der Arbeitskreis „Mundart in der Schule“ aus Mitgliedern der beiden Mundartvereine „Muettersproch-Gsellschaft“ und „schwäbische mund.art “ konstituiert.
Zur Förderung der Mundart in Schule und Unterricht und zur Stärkung der regionalen Identität wurde folgende Projektidee entwickelt: Mundartkünstler - Autorinnen, Musikerinnen, Kabarettistinnen, Interpreten - werden in die Schulen eingeladen und gestalten dort eine Doppelstunde zum Thema „Mundart“ in Klassen, bei Arbeitsgemeinschaften, bei Projekttagen und bei anderen Schulveranstaltungen. Das Künstlerhonorar wird vom „Arbeitskreis Mundart in der Schule“ in Höhe von 200 Euro pro Veranstaltung bezuschusst.
Ab dem Jahr 2005 finden zunächst in einem Pilotprojekt und danach regelmäßig Mundartveranstaltungen mit Künstlerinnen in den baden-württembergischen Schulen statt.
Als Anregung und Hilfe steht den interessierten Lehrerinnen und Lehrern eine Broschüre zur Verfügung, die an allen baden-württembergischen Schulen verteilt wird. Dort stellen sich die zur Verfügung stehenden Künstlerinnen und Künstler mit ihren Themen und möglichen Bezügen zum Unterricht vor. Ein Antragsformular und Hinweise zur organisatorischen Abwicklung sind dort ebenfalls enthalten.
Das Projekt wird gefördert vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, dem Förderverein „Schwäbischer Dialekt e. V.“, den Arbeitskreisen Heimatpflege der Regierungspräsidien Karlsruhe, Stuttgart und Tübingen, dem Arbeitskreis „Alemannische Heimat“ und dem Friedrich-Bödecker-Kreis Baden-Württemberg.
Muettersproch-Gsellschatt e. V.
Wolfgang Miessmer
Oberes Feld 5
77960 Seelbach
E-Mail miessmer@web.de
Telefon 07823 2324
Fax 07823 960313
Verein "schwäbische mund.art" e. V.
1. Vorsitzende Sigrid Früh
Hintere Straße 47
70734 Fellbach
Telefon 0711 90657-20
Fax 0711 9065721
Organisatorische Abwicklung:
Präsident Walter Möll
Schienerbergstr. 34
78224 Singen
Telefon 07731 26996
Fax 07731 85245
Die Broschüre (PDF) und das Antragsformular (Word-Datei) stehen hier zum Download bereit.
Polizei startet Öffentlichkeitskampagne zur Kriminalprävention
Die Polizeiliche Kriminalprävention in Deutschland präsentiert sich ab sofort mit in neuer Form im Internet. Unter www.polizei-beratung.de bekommen die Bürgerinnen und Bürger aktuelle Vorbeugetipps zu einer breiten Palette an Kriminalitätsformen. Zu den neuen Arten der Kriminalität zählen Betrug im Internet oder der Missbrauch von diversen Zahlungskarten. "Wenn hier der Einzelne frühzeitig mit der gebotenen Aufmerksamkeit vorgeht, können auch solche Schäden oftmals verhindert werden", so die Warnung der Polizei. Deshalb startet die Polizei bundesweit eine Kampagne, um das Interesse und Engagement der Bevölkerung in Sachen Kriminalitätsprävention stärker zu fördern. Die Bandbreite reicht von A wie Anlagebetrug über I wie Internetkriminalität oder S wie Stalking bis Z wie Zahlungskartenkriminalität.
Darüber hinaus bietet die Polizei für Zielgruppen, beispielsweise Seniorinnen und Senioren, Eltern oder Lehrkräfte übersichtliche Broschüren und Faltblätter zu aktuellen Delikten wie etwa Betrug, Diebstahl und Gewalt an. Zudem informiert die Polizei in einem neuen Vorbeugungs-Newsletter, den die Bürgerinnen und Bürger abonnieren können, über aktuelle Trends und Tipps zur Kriminalitätsverhütung.

Projekte des Wirtschaftsministeriums für Mädchen
Das baden-württembergische Wirtschaftsministerium bietet spezielle Projekte für Mädchen in Schulen an.
"TOP Mädchen" will Mädchen bei der Berufswahl unterstützen. Mädchen wählen, trotz durchschnittlich besserer Schulabschlüsse als Jungen, meist weiblich dominierte Berufe. Dies sind überwiegend Dienstleistungsberufe, die durch geringere Verdienst- und Aufstiegsmöglichkeiten und ein höheres Arbeitsplatzrisiko gekennzeichnet sind. Um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben, braucht die Wirtschaft jedoch das Wis-sen und die Fähigkeiten der Mädchen.
TOP hat zum Ziel, Schülerinnen der 3. und 4. Grundschulklasse männlich dominierte Berufe aus Handwerk und Industrie vorzustellen und in der Praxis erleben zu lassen. Dabei sollen Berührungsängste abgebaut werden und Interesse geweckt werden. Während des ganzen Projekts wird eng mit ortsansässigen Betrieben und deren Fachfrauen zusammengearbeitet. Das Projekt findet als außerschulisches Zusatzangebot an den Schulen statt. An einem Nachmittag pro Woche werden verschiedene Module angeboten, die alle eine Einführung, eine Betriebsbesichtigung, ein Experiment oder Werkstück und die Auswertung enthalten.
Anmeldung:
Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft e.V.
Karin Nagel
Schützenstraße 7
73033 Göppingen
Telefon 07161 65861-40
Fax 07161 65861-50
"Mädchen können das mit links" - unter diesem Titel steht ein Computerkurs für Mädchen der zweiten Grundschulklasse. Ziel des Projektes ist es, Mädchen schon früh mit Wissen und Kompetenz im Umgang mit Computern und Internet auszustatten. Die Teilnehmerinnen lernen, den Computer als Werkzeug zu nutzen und ihre Neugier auf Kommunikationstechniken ausleben können.
Die Computerkurse laufen zwischen Mai 2005 und Januar 2006 als außerschulisches Zusatzangebot in AG-Form an ausgewählten Grundschulen im Raum Stuttgart. Die Kurse finden einmal pro Woche statt und dauern 90 Minuten. Pro Kurs können zwölf bis 18 Mädchen der diesjährigen zweiten Klasse teilnehmen.
Auf www.maedchenkoennendas.de informiert der Landesfrauenrat über den genauen Aufbau und den Verlauf der Kurse. Eltern und andere Interessierte finden hier Wissenswertes rund um das Projekt. Für Eltern und andere Ehrenamtliche, die daran interessiert sind, ähnliche Kurse zu organisieren, erstellt der Landesfrauenrat einen Leitfaden, der ebenfalls auf www.maedchenkoennendas.de einzusehen ist.
Anmeldung:
Landesfrauenrat Baden-Württemberg
Nina Weber
Rotebühlstr. 131
70197 Stuttgart
Telefon 0711 621135
E-Mail maedchenkoennendas@loewinnen-bw.de
Internet www.maedchenkoennendas.de
Träger für beide Projekte:
Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg
Löwinnen-Programm
Theodor-Heuss-Straße 4
70174 Stuttgart
Telefon 0711 123-4444
E-Mail info@loewinnen-bw.de
Internet: www.loewinnen-bw.de
Bei beiden Projekten wird ein Leitfaden für Ehrenamtliche erstellt, die dadurch die Projekte selbstständig an Schulen durchführen können. Für nähere Informationen zu diesen beiden Projekten ist Fr. Dr. Gabriele Wurster-Vihuto Ansprechpartnerin
(E-Mail gabriele.wurster-vihuto@wm.bwl.de, Telefon 0711 123-2395).
"Berufsvorbereitung zum Anfassen" vermittelt das Projekt "Lust auf Neues? Lust auf Technik! Mädchen für technische Berufe gewinnen: Praxisparcours, Bewerbungs- und Behauptungstraining". Viele Jugendliche und vor allem Mädchen wissen sehr wenig über typische Tätigkeiten und Materialien in technischen Berufen. Praxisparcours machen sie erlebbar und begreifbar. Der Parcours beinhaltet Aufgaben aus etwa 30 Berufen und ist geeignet für Schülerinnen und Schüler aller Schularten (Klassen 8 bis 13). An einem Vormittag können bis zu 400 Mädchen und Jungen, nach Geschlechtern getrennt, den Parcours durchlaufen. Dabei werden sie von Lehrkräften unterstützt. Anschließend können die jungen Leute nach einem Bewertungsschema ihre Fähigkeiten und Interessen selbst einschätzen. Das Technikzentrum Lübbecke hat das gesamte Programm entwickelt und stellt Test- und Übungsaufgaben sowie Materialien und Werkzeuge zur Verfügung.
Das Projekt wir gefördert aus Mitteln der Zukunftsoffensive Junge Generation, für die beteiligten Schulen entstehen. Es entstehen keine Kosten.
Mädchen, die eine besondere Begabung und Neigung für technische Berufe zeigen, werden zu einem speziellen Behauptungs- und Bewerbungstraining eingeladen. Dieses Training wird außerhalb des Unterrichts am Wochenende angeboten.
Kontakt:
Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg
Initiative „Frau im Job“
Heidrun Lesser und Dr. Silvia Simon
Theodor-Heuss-Straße 4
70174 Stuttgart
E-Mail frauimjob@wm.bwl.de
Das Projekt "Ingenieurinnen an Schulen und Jugendzentren" richtet sich an Schülerinnen in Gymnasien (vorwiegend 10. Klasse) und Mädchen in Jugendzentren in Baden-Württemberg. Diesen Mädchen soll Mut gemacht werden für eine berufliche Zukunft in einem „frauenuntypischen“ technischen Beruf. Bei ihnen soll Interesse für das Thema „Technik“ geweckt und ihr Wissen zu Ingenieurstätigkeiten erweitert werden. Zusätzlich sollen ihnen weibliche Vorbilder mit auf den Weg gegeben werden. Mit der Planung, Durchführung und Evaluation des Projektes soll ein externer Dienstleister beauftragt werden. Projektstart ist zu Beginn des Schuljahrs 2005/2006. Es sollen mindestens zwei Gymnasien und zwei Jugendzentren im Monat erreicht werden.
Ansprechpartnerinnen:
Dr. Silvia Simon
Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg
Referat Frau, Wirtschaft, Technik, Initiative Frau im Job
Telefon 0711 123-3351
E-Mail Silvia.simon@wm.bwl.de
Edith Köchel
Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg
Referatsleiterin, Frau, Wirtschaft, Technik
Telefon 0711 123-2421
E-Mail Edith.koechel@wm.bwl.de
Neue Wege für Jungs
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frau und Jugend hat das Modellprojekt Neue Wege für Jungs zum diesjährigen Gils`Day - Mädchen-Zukunftstag gestartet.
Ziel des Projekts ist der Aufbau einer bundesweiten Plattform, die bestehende Initiativen und Projekte zur Berufs- und Lebensplanung von Jungen vernetzt, neue initiiert sowie den Erfahrungsaustausch fördert. Das Service-Büro Neue Wege für Jungs dienst als Informations- und Beratungsstelle für interessierte Institutionen und Initiativen, die Programme für Jungen zur Berufs- und Lebensplanung durchführen.
Zukünftig sollen parallel zum Gils`Day - Mädchen-Zukunftsstag Projekte für Jungen angeboten werden, die ihnen einen Einblick in frauendominierte Berufsfelder ermöglichen, ihr Rollenverständnis erweitern und ihre sozialen Kompetenzen fördern. Spezifische Angebote für Jungen zur Berufs- und Lebensplanung tragen zur Verstetigung und Akzeptanz einer geschlechtssensiblen Berufswahlorientierung bei.
Weitere Informationen, Hintergründe und Hinweise finden sie auf der Webseite:
www.neue-wege-fuer-jungs.de
"Unternehmer helfen Schulen" - Onlineportal "Marktplatz Mittelstand" sucht engagierte Unternehmer, um Schulen zu verschönern
Mit der Aktion "Unternehmer helfen Schulen" will das Experten-Netzwerk-Portal "Marktplatz Mittelstand" (www.marktplatz-mittelstand.de) schnell und unbürokratisch Abhilfe schaffen, wenn Schulen Probleme mit fehlendem Unterrichtsmaterial, defektem Mobiliar und maroden Klassenzimmern haben. "Marktplatz Mittelstand" sucht engagierte Unternehmer, die Schulen ehrenamtlich unterstützen möchten. Ein neuer Basketballkorb für den Schulhof, eine reparierte Dusche in der Turnhalle oder eine Wartung der Computer im Computerraum - jeder noch so kleine Beitrag hilft.
Und so funktioniert es: Unternehmer, die einer Schule in ihrer Umgebung helfen möchten, sollten diese ansprechen, ihre Hilfe anbieten und ihren Projektvorschlag an presse@marktplatz-mittelstand.de schicken. Genauso können auch Schulen, die auf der Suche nach einem Unternehmenspartner sind, Vorschläge einreichen. Sollten sie kein geeignetes Unternehmen in ihrer Umgebung finden, bemüht sich "Marktplatz Mittelstand", einen passenden Anbieter in seiner Datenbank mit über 90.000 Unternehmenseinträgen zu finden.
Die Aktion läuft bis zum 1. August. "Marktplatz Mittelstand" wählt anschließend die besten Projekte aus und unterstützt diese mit 25.000 Euro als Anschubfinanzierung.
Weitere Informationen gibt es unter:
www.marktplatz-mittelstand.de
Ein Fuchs auf Lehrstellensuche
Seit Anfang 2001 gibt es den www.lehrstellenfuchs.de im Internet und seitdem ist die Lehrstellenbörse des Vereins "Partnerschaft für Lehrstellen e. V." aus Salzgitter zu einer der größten Stellen- und Bewerberbörsen für Ausbildungsplätze in Deutschland geworden.
Partnerschaft für Lehrstellen ist eine Initiative aus Niedersachsen, die Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihrem Lehrer Peter Schürmann 1997 aus der Taufe gehoben haben, um etwas gegen den Lehrstellenmangel in Deutschland zu unternehmen. Mittlerweile ist der Verein in ganz Deutschland aktiv, über 18.000 Lehrstellen konnten seit Vereinsgründung generiert werden.
„Angefangen hat alles auf der CeBIT 2000.“, erzählt der Vereinsvorsitzender und Konrektor der Haupt- und Realschule Im Innerstetal in Baddeckenstedt, Peter Schürmann, „Wir haben uns zusammengesetzt und darüber nachgedacht, wie man Jugendliche und Firmen schneller, einfacher und effektiver zusammenbringen könnte“. Gleichzeitig wollte man auch etwas für die Berufsorientierung tun, die Schürmann und sein Team vor ganz besonderen Herausforderungen sieht.
Die Maxime beim Lehrstellenfuchs lautet auch heute noch: Jeder der eine SMS verschicken kann, soll auch mit der Datenbank des Lehrstellenfuchs zurrecht kommen. Zudem sollten Jugendliche sich über ihre gewünschten Berufe und mögliche Alternativen informieren können und somit eine Hilfe bei der Berufswahl und -orientierung an die Hand bekommen. Ganz wichtig ist den Lehrstellenfüchsen um Peter Schürmann, dass ihre Börse aktuelle Daten zu bieten hat. Bewerber und Betriebe pflegen ihre Daten selbst. Die Administration der Daten durch die Unternehmen soll eine hohe Aktualität gewährleisten, da die Firmen ihre Stellen direkt und unmittelbar verwalten können. Wer keine Bewerbungen mehr haben möchte, weil die Stelle besetzt ist, kann sie in Sekunden deaktivieren und aus der Börse entfernen.
Jugendliche können bei Lehrstellenfuchs nicht nur nach Stellen suchen, sondern auch eine Online-Bewerbung erstellen. Die Online-Bewerbung ist ein kleiner Lebenslauf, der neben den Adressdaten auch Auskunft über die Schullaufbahn, Berufswünsche und Interessen des Bewerbers verrät. Wer möchte, kann auch ein kleines Bewerbungsfoto dazu laden. Diese Online-Bewerbung kann an Firmen und Betriebe verschickt werden. Die Nutzung der Börse ist für Firmen und Bewerber kostenlos.
Mittlerweile nutzen rund 22.000 Jugendliche den Lehrstellenfuchs, Firmen und Betriebe können auf über 5.000 Bewerbungen zurückgreifen. Rund 2.500 meist mittelständische Firmen nutzen die Börse. Alle Lehrstellen, die der Verein und seine Kooperationspartner einheimsen, wandern in den Lehrstellenfuchs und können dort abgerufen werden. Zudem wartet der Lehrstellenfuchs mit einer großen Link-Liste zu weiteren Lehrstellenbörsen auf.
Ansprechpartner ist
"Partnerschaft für Lehrstellen e. V."
Kaiserstraße 8
38259 Salzgitter
Telefon: 05341 393901
Fax 05341-395511
E-Mail p-f-l@t-online.de
Initiative Finanzstandort Deutschland (IFD) unterstützt Schulen bei Finanz- und Wirtschaftsthemen
Die Initiative Finanzstandort Deutschland (IFD) hat ein Internetportal eingerichtet, das Schülerinnen und Schülern sowie ihren Lehrkräften einen umfassenden Überblick über das große Angebot an Informations- und Unterrichtsmaterialien zu Finanz- und Wirtschaftsthemen bietet.
Unter www.KursraumGeld.de eröffnet die IFD ab sofort einen leichten Einstieg zu vielfältigen Unterlagen, Planspielen sowie Seminar- und Vortragsangeboten. sie werden von den Mitgliedern der Initiative erarbeitet und bereitgestellt. Die aktuellen Informationsmedien zur Rolle von Banken und Versicherungen im Wirtschaftskreislauf, Zahlungsverkehr, Finanzierung und Kredit, Vermögensbildung, Altersvorsorge sowie Geld- und Währungspolitik sind übersichtlich präsentiert und mit Bestellmöglichkeiten auf den Wegsites der ver-schiedenen Anbieter verlinkt. So können Schüler und Lehrkräfte gezielt recherchieren, welche Informationen die Finanzwirtschaft zum jeweiligen Thema bereithält.
Neben den Materialien zu Wirtschafts- und Finanzthemen bietet das Portal auch Informationen zu Berufswahl sowie Projekten, Seminaren und Veranstaltungen für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte. Lehrerinnen und Lehrer können über das Portal zentral IFD-Referenten zu bestimmten Inhalten anfragen. Eine Suchfunktion ergänzt das Angebot.
Gesund zur Schule - Schulwegpläne für mehr Sicherheit und Komfort für Grundschüler auf dem Schulweg
Der "FUSS e. V. - Fachverband Fußverkehr Deutschland" bietet Eltern und Lehrkräften erstmalig einen Leitfaden zur Schulwegplanung an, der nicht ausschließlich die Verminderung von Verkehrsunfällen zum Ziel hat. Das Instrument der Schulwegpläne muss zukünftig stärker dafür genutzt werden, die Alltagsbewegung "Gehen" der Grundschulkinder zu fördern, denn diese ist ein wesentlicher Bestandteil der dringlichen Gesundheits-Prävention. Der Verband fordert seit vielen Jahren, dass die Kinder unter anderem aus Gesundheits- , Bildungs, Verkehrssicherheits- und Umweltgründen möglichst regelmäßig zu Fuß zur Schule gehen sollten.
Die kompakte Internet-Präsentation www.schulwegplaene.de ist der zentrale inhaltliche Teil der diesjährigen Kampagne "Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten - I walk to school". Die Website zeigt Schritt für Schritt den Weg zu einem gelungenen Schulwegplan: von der Analyse, über die Kartenbeschaffung bis zum fertigen Plan. Hilfsmittel wie Eltern-Anschreiben, Frage- und Auswertungsbögen stehen zum Dowonload bereit. Auch die sehr unterschiedliche Situation in den Bundesländern wird dargestellt. Maßnahmenvorschläge und eine kommentierte Literaturliste runden das Web-Angebot ab.
Auftakt der Kampagne "Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten" ist am 22. September 2005. Die Kampagne wird seit fünf Jahren kontinuierlich als Gemeinschaftsaktion von vier Bundesministerien und dem FUSS e.V., unter Schirmherrschaft der beiden Bundesministerien für Umwelt und für Verkehr, durchgeführt.
Weitere Informationen unter www.zufusszurschule.de und www.zufusszumkindergarten.de
Informationen über die Kampagne und weitere Veröffentlichungen zum Thema "Kinder zu Fuß":
FUSS e. V.
Exerzierstraße 20
13357 Berlin
Telefon 030 492-7473
Fax 030 492-7972
E-Mail info@fuss-ev.de
Internet www.fuss-ev.de
Tipps für umweltverträglichen, sicheren und gesunden Schulweg
In einer gemeinsamen bundesweiten Initiative geben das Umweltbundesamt, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Karstadt Warenhaus AG Tipps für einen umweltverträglichen, sicheren und gesunden Schulanfang. "Clemens Clever", der pfiffige Umwelt-Igel, informiert über umweltverträgliche Produkte für Unterricht und Klassenzimmer, gesunde Ernährung und den sicheren Schulweg.
Die Internetseite www.clemens-clever.de liefert Ideen, Informationen und ein Gewinnspiel.
Expertengruppe Bibliothek und Schule stellt Portal www.schulmediothek.de vor
Informationen rund um den Aufbau und die Organisation einer Schulbibliothek/Schulmediothek sind seit kurzem online unter www.schulmediothek.de zu finden. Das Portal wurde von der Expertengruppe „Bibliothek und Schule„ des Deutschen Bibliotheksverbandes aufgebaut. Die ständige Aktualisierung hat ein Redaktionsteam der Expertengruppe übernommen.
Neues zum Thema erfährt man außerdem über eine angegliederte Mailingliste
(Abonnement unter www.schulmediothek.de/aktuelles/mailingliste).
Sie wollen mithelfen, das Portal zu ergänzen? Gesucht werden noch gelungene „Best- Practice-Beispiele" von Unterrichtseinheiten, die in oder mit einer Bibliothek durchgeführt wurden, beispielsweise zum Erwerb bestimmter Kompetenzen, Arbeitsmethoden oder auch Beispiele aus dem Fachunterricht oder der Leseförderung. Darüber hinaus ist die Redaktion an Erfahrungsberichten aus bibliotheksbezogener Arbeit im Bereich der Ganztagsschulen interessiert. Wenn Ihre Beiträge übernommen werden, kann auch ein Honorar bezahlt werden.
Ihre Beiträge schicken Sie bitte an:
schulmediothek.portal@stadt-frankfurt.de
Internetportal über das Leben von Anne Frank
Das Anne-Frank-Haus in Amsterdam präsentiert einen "Web Guide" über das Leben von Anne Frank in sechs verschiedenen Sprachen.
Die Anne-Frank-Stiftung hat dieses Projekt unter www.annefrankguide.net eingerichtet. Es soll Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geben, Informationen über das Leben von Anne Frank und den zeithistorischen Hintergrund zu erhalten. Darüber hinaus gibt die Internetseite praktische Tipps für das Anfertigen von Referaten, Hausarbeiten und so weiter.
Der "Web Guide" ist anlässlich des 60. Jahrestags des Kriegsendes gestartet worden und wird fortlaufend aktualisiert.
Schluss mit den teuren Downloads: "My tone – Klingeltöne selber machen"
Die Aktion „SCHAU HIN! Was Deine Kinder machen", die Bundesinitiative „Jugend ans Netz" und MAGIX starten am 15. August 2005 gemeinsam eine kreative Mitmachaktion für kleine und große Handynutzer. Unter dem Motto „My tone – Klingeltöne selber machen" können Nutzerinnen und Nutzer ihrer Kreativität freien Lauf lassen und auf www.netzcheckers.de, dem aktiven Jugendportal der Bundesinitiative „Jugend ans Netz", ihre eigenen Klingeltöne erstellen und kostenlos aufs Handy laden. Die MAGIX AG aus Berlin stellt die notwendige Software MAGIX ringtone maker zur Verfügung. SCHAU HIN! begleitet die Aktion mit wertvollen Infos und praktischen Tipps für Eltern, Pädagogen und Pädagoginnen rund um das Thema Handynutzung von Kindern unter www.schau-hin.info.
Bestellformular unter:
http://site.magix.net/index.php?id=10275
Deutsch-Französisches Jugendwerk (DFJW) vergibt Individualstipendien für Frankreich (Bereich Kultur)
Das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) vergibt ab 2005 erstmals Stipendien für Individualaufenthalte in Frankreich im Bereich Kultur. Jungen Menschen zwischen 16 und 30 Jahren soll die Möglichkeit gegeben werden, einen zwei- bis vierwöchigen Aufenthalt in einem anderen Land zu absolvieren, um beispielsweise ein Praktikum mit kultureller Orientierung durchzuführen. Pauschalbeträge von 150 Euro (zwei bis drei Wochen Aufenthalt) bis 300 Euro (vier Wochen) zuzüglich Fahrtkosten werden vom Deutsch-Französischen Jugendwerk bezuschusst.
Mit diesem Angebot möchte das DFJW Jugendliche dazu ermuntern, sich individuell mit einem Projekt aus den Bereichen Musik, Theater, Tanz, Zirkus, Kunst oder Kino auseinanderzusetzen.
Interessenten melden sich bei:![]()
BKJ
Jugendkultur Service International
Ulrike Münter
Telefon 02191 794-397
Fax 02191 794-389
E-Mail muenter@bkj.de
Internet www.bkj.de
Initiative für Beschäftigung: "Knigge heute für junge Leute"
Eine neue Broschüre, die für Schulen und angehende Auszubildende im ganzen Land von Interesse ist, legt das Regionalnetzwerk Rhein-Neckar-Dreieck vor. Der "Knigge heute für junge Leute" gibt Jugendlichen Hilfen, den richtigen Weg in Ausbildung und Beruf leichter zu finden.
Der Ratgeber wurde im Arbeitskreis „Qualifizierung von Jugendlichen für das Berufsleben“ der Initiative für Beschäftigung erarbeitet: Senioren haben in enger Zusammenarbeit mit Jugendlichen zeitgemäße Verhaltensregeln formuliert. Gutes Benehmen ist heutzutage keineswegs „out“, auch bei Vorstellungsgesprächen wird dem Auftreten eines Bewerbers über die Zeugnisse hinaus große Bedeutung zugemessen. Die Mitglieder des Arbeitskreises haben die Zielgruppe der 14- bis 16-Jährigen in die Auswahl der Themen und in die Formulierungen mit einbezogen. Somit sind die Themen abgedeckt, die die Jugendlichen bewegen. Die Senioren haben ihre Erfahrungen eingebracht, die sie in ihrem Berufsleben selbst sammeln konnten. Auch die Erwartungen der Unternehmen an Bewerber wurden dadurch mit berücksichtigt.
Die Broschüre behandelt in mehreren Kapiteln, wie man Stil in allen Lebenslagen beweist: Vom Verhalten in der Öffentlichkeit über die Benutzung von Telefon, Handy und E-Mail sowie dem Benehmen bei Tisch und dem Vorstellungsgespräch, bis hin zum Umgang mit Vorgesetzten, Kollegen und Freunden. In Quizfragen am Ende der Broschüre können die Leserinnen und Leser selbst herausfinden, inwieweit sie das Gelernte bereits anwenden können.
Die Broschüre ist entstanden als Kooperation des Arbeitskreises „Qualifizierung von Jugendlichen für das Berufsleben“ der IfB! mit Schülerinnen und Schülern sowie Studentinnen und Studenten der Fachhochschule Mannheim.
Bestellt werden kann die Broschüre in Zehnerpaketen bei:
Regina Pfriem
Initiative für Beschäftigung!
Regionalnetzwerk Rhein-Neckar-Dreieck
Brunckstraße 47
67063 Ludwigshafen
E-Mail regina.pfriem@basf-ag.de
Schüler/-innen oder Auszubildende sollten sich für Sammelbestellungen an ihren Lehrer oder Vorgesetzten im Betrieb wenden. Die Schutzgebühr beträgt 30 Euro pro Zehnerpaket.
Der „Knigge heute für junge Leute“ steht im Internet als PDF-Dokument zum Download bereit unter:
www.initiative-fuer-beschaeftigung.de/kniggeheute
Kampagne "10 Prozent Bio – Das kann jeder“ geht in die zweite Runde
Die Kampagne „10 Prozent Bio – Das kann jeder“ des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft geht in die zweite Runde. Ab sofort haben Verpflegungsverantwortliche aus Schulen, Kindertagesstätten sowie Krankenhäusern und Altenheimen wieder die Möglichkeit, sich auf zahlreichen kostenlosen Informationsveranstaltungen und Workshops über den leichten Einsatz von Bio-Produkten zu informieren. Thema sind auch die kürzlich vorgestellten „Rahmenkriterien für das Verpflegungsangebot in Schulen“.
Die bundesweite Veranstaltungsreihe wurde inhaltlich auf die Bedürfnisse der Teilnehmer optimiert: mehr Praxisbezug, mehr Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmern, stärkere Berücksichtigung betriebswirtschaftlicher Aspekte und eine vermehrte Einbindung der Schulträger.
Köche & Co. aus Schulen und Kindertagesstätten wie auch Krankenhäusern und Heimen, aber auch Schulträger, Caterer und sonstige Interessierte sind zu den bundesweiten Informationsveranstaltungen herzlich eingeladen. Auf der Kampagnenwebsite
www.biokannjeder.de werden alle Termine und Ansprechpartner sowie die wichtigsten Informationen zur Kampagne genannt.
Humorvolle Lehr- und Lernmittel für Grundschule und Sekundarstufe I
"Spiel & Spaß bei der Einschulungsfeier" - dies ist einer der aktuellen Ratgeber des Kohl-Verlags für Grundschule und Sekundarstufe I.
Unter www.kohlverlag.de kann der Gesamtkatalog für das Schuljahr 2005/2006 bestellt werden, daneben gibt es zu jedem lieferbaren Titel eine Leseprobe.
Auf nach Berlin! – Klassenfahrt zum Internationalen Literaturfestival Berlin!
vom 6. bis zum 17. September 2005
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Zum fünften Mal in Folge startet vom 6. bis 17. September 2005 das internationale literaturfestival berlin (ilb) seine literarische Reise um die ganze Welt. Zwölf Tage lang präsentieren mehr als 120 Autoren aktuelle Prosa und Lyrik aus aller Welt, darunter fünfzehn Kinder- und Jugendbuchautoren und -illustratoren in der Programmsparte „Internationale Kinder- und Jugendliteratur“.
Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr – mit mehr als 30.000 Zuschauern und Zuhörern (davon 12.000 Kinder und Jugendliche!) und einer ganzen Reihe von Klassenfahrten, die ihren Weg nach Berlin fanden – bietet das Festival wiederum eine Vielfalt von Autorenbegegnungen, an denen auch bundesweit Schulen teilnehmen können. Auch Schüler aus Baden-Württemberg sind eingeladen, das vielfältige Veranstaltungsprogramm des ilb (zum Beispiel im Rahmen von Klassenfahrten) zu besuchen.
Das Angebot für Schulen ist vielfältig:
- Autorenbegegnungen für Schulklassen in ganz Berlin,
- Schreib- und Illustrations-Werkstätten,
- Kinder- und Jugendfilme sowie
- mehrteilige Projekte ("Lesezirkus", "Literatur&Museum", "Hans-Christian-Andersen-Projekt“).
Biografien und Texte der eingeladenen Autoren werden für die Vorbereitung zur Verfügung gestellt. Das Festivalteam berät gerne zu einzelnen Autoren und Veranstaltungen.
Wer für den Herbst 2005 eine Klassenfahrt nach Berlin plant und mit seinen Schülern eine Veranstaltung des Festivals wahrnehmen möchte, erhält Informationen zu einzelnen Autoren und Veranstaltungen ab sofort bei:
Internationales Literaturfestival Berlin
„Internationale Kinder- und Jugendliteratur“
Miriam Gabriela Möllers
Oranienburger Straße 4-5
10178 Berlin
Telefon 030 278786-66
Fax 030 278786-85
E-Mail miriam.moellers@literaturfestival.com
Internet www.literaturfestival.com
Museum für Byzantinische Kultur Thessaloniki
Die Gründung von Konstantinopel (heute: Istanbul) im Jahre 325 n. Chr. führte zur Entstehung eines großen Imperiums im östlichen Mittelmeerraum. Man nennt es das Oströmische oder Byzantinische Reich. Obwohl es Elemente der Antike übernahm, z. B. die griechische Sprache und Erziehung und das römische Rechtssystem, läutete es das Ende der antiken Welt und den Beginn eines neuen Zeitalters ein. Wichtiger Grund dafür war die Einführung einer neuen Religion, des Christentums.
Das Museum für Byzantinische Kultur wurde 1994 in der zweitgrößten Stadt des Byzantinischen Reiches ‚Thessaloniki‛ eröffnet. Ziel des Museums ist es, zusammen mit den noch erhaltenen byzantinischen Monumenten Thessalonikis ein umfassendes Gesamtbild des Lebens im Byzantinischen Reich zu vermitteln.
In seiner Dauerausstellung (3,000 m²) stellt das Museum Kunst und Kultur des Byzantinischen Reiches vom 4. Jahrhundert n. Chr. bis zur Eroberung seiner Hauptstadt Konstantinopel im Jahre 1453 dar. Außerdem die diejenigen Elemente byzantinischer Tradition, die danach unter türkischer Herrschaft bis zur Gründung des griechischen Staates im Jahre 1830 überleben konnten.
Es wird die Infrastruktur der Städte und Burgen erläutert, die Wohn- und Baukultur erklärt und an Hand von Münzen, Handwerksgeräten und Schmuck wird die Alltagskultur in Makedonien und Thessaloniki während der byzantinischen und nachbyzantinischen Zeit anschaulich gemacht. Außerdem der Übergang des antiken zum christlichen Glauben und deren gemeinsames Bestehen.
Die ausgestellten Objekte sind z.B. Skulpturen, Mosaike, Wandmalereien, Ikonen, Grabmäler, Schmuck, Keramik- und Töpferwaren. Zum großen Teil stammen sie aus eigenen Ausgrabungen oder von noch existierenden byzantinischen Monumenten in Thessaloniki.
Im letzten Ausstellungsraum kann man sich u. a. durch Videoprojektionen und interaktive Touch Screen Info-Points erklären lassen, wie ein Objekt vom Fundstück zum Museumsstück wird und wie die Arbeit der Archäologen aussieht.
Der Europarat beschreibt das Museum für Byzantinische Kultur als besucherfreundlich, besonders für Kinder, und zeichnete es mit dem ‚Museum Prize‛ 2005 aus.
Kontakt:
Museum für Bazantinische Kultur
Stratou Avenue 2
54640 Thessaloniki
Griechenland
P.O. Box 50047
54013 Thessaloniki
Telefon 030 2310 868-570
Fax 030 2310 838-597
E-Mail protocol@mbp.culture.gr
Internet www.mbp.gr
Neues aus der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)
Zeitschrift „Der Bürger im Staat“
- Heft 1-2/2005 Menschenrechte. 80 Seiten mit 11 Beiträgen über den aktuellen Stand der Menschen-rechtsentwicklung in Deutschland, Europa und der Welt.
- Heft 4/2004 Die neuen Kriege. 64 Seiten mit acht Beiträgen über den Formwandel des Krieges, über Gewaltakteure und Gewaltmärkte, die Ökonomie der neuen Kriege und die Ohnmacht der Hilfsorganisa-tionen.
Zeitschrift „Politik & Unterricht“
- Heft 2/2005 Menschenrechte. Rechte für dich – Rechte für alle! 56 Seiten mit den Bausteinen: A. Men-schenrechte im Alltag – speziell Kinderrechte, B. Verletzungen und Schutz der Menschenrechte weltweit und C. Menschenrechtsengagement in der Praxis.
- Heft 1/2005 Bilderwelten und Weltbilder. Medienkompetenz – Computer – politische Bildung. 48 Seiten mit den Bausteinen: A. „Ein Bild sagt mehr aus tausend Worte“ – Möglichkeiten digitaler Bildbearbeitung, B. „Fakten, Fakten, Fakten?“ – Gestaltungsmöglichkeiten mit Datengrafiken, C. „Die Wahrheit ist irgend-wo da draußen“ – Verschwörungstheorien im Internet und D. Mit dem Internet unterrichten.
- Heft 4/2004 Der Landtag von Baden-Württemberg. 64 Seiten mit den Bausteinen: A. Rechte und Funkti-onen des Landtags; B. Die Abgeordneten; C. Wie entsteht ein Gesetz? Das Beispiel des Gesetzes zum Kopftuchverbot an baden-württembergischen Schulen.
Reihe „Deutschland & Europa“
- Heft 49 Der Balkan. Mit den Kapiteln: I. Die Region im Überblick, II. Der Balkan in der Literatur, III. Jahre der Entscheidung (1054 bis 1945), IV. Der Balkan zu Beginn des 21. Jahrhunderts, 62 Seiten, 2005
- Heft 45 Migration, aktualisierter Nachdruck Dezember 2004
- Heft 48 Rhône-Alpes: Partnerregion Baden-Württembergs, 2004
Gedenkstätten in Baden-Württemberg (für die Opfer des Nationalsozialismus), 4. vollständig überarbeitete Auflage 2005, 72 Seiten
Arbeit und Vernichtung. Das Außenlagersystem des KZ Natzweiler-Struthof, hrsg. von Christine Glauning und Konrad Pflug, 2004/2005, 111 Seiten
NS-Euthanasie in Baden und Württemberg. Archivpädagogische Anregungen für die gymnasiale Oberstufe, November 2004, 40 Seiten
Kulturelle Vielfalt. Baden-Württemberg als Einwanderungsland
Band 32 der Schriften zur politischen Landeskunde Baden-Württembergs. Herausgegeben von Karl-Heinz Meier-Braun und Reinhold Weber, Kohlhammer-Verlag, Stuttgart 2005, 320 Seiten. 5,00 EUR zzgl. Versand-kosten
Politische Köpfe aus Südwestdeutschland. Vom Kaiserreich bis zur Bundesrepublik. Band 33 der Schriften zur politischen Landeskunde Baden-Württembergs, Herausgegeben von Reinhold Weber und Ines Mayer, Stuttgart 2005 (erscheint im August) 316 Seiten. 5,00 EUR zzgl. Versandkosten
Ausgewiesene Experten porträtieren 30 Zeitzeugen und Akteure zweier Jahrhunderte, die auf Reichs- bzw. Bundesebene nachhaltige Spuren hinterlassen haben – als Abgeordnete, Minister, Kanzler, Präsidenten und als Protagonisten des Widerstands gegen das NS-Regime.
Menschen aus dem Land: Mathilde Planck – Landeskundliches Faltblatt 8/2005
Mathilde Planck (1861 - 1955), "frauenbestrebte" Lehrerin, Politikerin und Schriftstellerin.
Grundgesetz und Landesverfassung, Hrsg. Vom Landtag von BW, Sonderdruck der LpB, 2005, 144 Seiten, wieder lieferbar
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