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FORTBILDUNGEN / WEITERBILDUNG

Datenbank "Lehrerfortbildungen in Baden-Württemberg"

Ausführliche Informationen über Lehrerfortbildungen der folgenden Einrichtungen können aus der Datenbank

www.lehrerfortbildung-bw.de/fortbildungen/lfbdb/

abgerufen werden:

  • Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen mit den Standorten Calw, Donaueschingen, Esslingen und Schwäbisch Hall (Comburg);
  • Landesakademie für Schulkunst, Schul- und Amateurtheater - Akademie Schloss Rotenfels;
  • Landesinstitut für Schulsport Ludwigsburg;
  • Landesschulzentrum für Umwelterziehung am Staatlichen Aufbaugymnasium Adelsheim;
  • Landesakademie für die musizierende Jugend in Baden-Württemberg Ochsenhausen.



"Teachers in Balance" - Institut für Weiterbildung Pädagogische Hochschule Heidelberg

Die Stressbelastung von Lehrern ist vergleichbar mit der von Fluglotsen. Experten gehen davon aus, dass 30 Prozent des Berufsstandes unter Burnout leiden. Weder im Studium noch im späteren Berufsalltag lernen Lehrerinnen und Lehrer, gezielt mit den vielen unterschiedlichen Belastungssituationen umzugehen.

Die Fortbildung „Teachers in Balance“ ermöglicht, berufliche und private, schulische und außerschulische Aktivitäten in Einklang zu bringen. Themen wie Zeitmanagement, Ordnungssysteme für Lehrkräfte, Disziplin im Klassenzimmer und der Umgang mit Konflikten werden in dem Seminar individuell trainiert und bearbeitet.

Modul 1
Mehr Zeit für sich und mehr Ordnung im Arbeitszimmer: 13. und 14. Oktober 2006
Praxiswerkstatt: 17. November 2006

Modul 2
Mehr Ruhe und Disziplin im Klassenzimmer: 2. und 3. Februar 2007
Praxiswerkstatt: 2.März 2007

Modul 3
Mehr Gelassenheit im Schulalltag: 11. und 12. Mai 2007
Praxiswerkstatt: 22. Juni 2007

Die Bausteine können einzeln gebucht werden.

Weitere Informationen finden unter www.weiterbildung-ph.de

Anmeldung:
Institut für Weiterbildung
Keplerstraße 87
69120 Heidelberg
Telefon 06221 477-522
Fax 06221 477-437
E-Mail ifw@ph-heidelberg.de




Fortbildungsprogramme für Physiklehrkräfte aus CERN-Mitgliedsländern

Ein wichtiges Ziel der neuen "Education"-Gruppe der Europäischen Organisation für Kernforschung (CERN) ist es, Interesse und Verständnis für moderne Physik im Schulunterricht zu fördern, wobei den Physiklehrerinnen und -lehrern eine Schlüsselrolle zukommt. 

CERN wird deshalb seine bereits bestehenden Lehrerprogramme wesentlich ausbauen und plant neue Fortbildungsveranstaltungen, in denen die fundamentalen Konzepte und neuesten Erkenntnisse der Teilchenphysik, der Kosmologie, und die „Spin-offs“ für die Gesellschaft, wie z.B. das World Wide Web, Techniken der Supraleitung oder bildgebende Systeme in der Medizin, vorgestellt werden.  Zusätzlich sollen – in Zusammenarbeit zwischen der „Education“-Gruppe und den teilnehmenden Lehrkräften – auch Unterrichtsmaterialien entwickelt werden, welche die Vermittlung dieser komplexen Sachverhalte  an Schüler im Alter zwischen 12 und 18 Jahren erlauben.

CERN hat bereits mit den Veranstaltungen von Kursen für 80 bis 90 Physiklehrer pro Jahr viel Erfahrung gesammelt. Dabei ist das dreiwöchige, seit 1998 existierende High-School Teacher- Programm besonders erfolgreich. Es besteht aus Vorträgen, Besuchen von Beschleunigeranlagen und Detektoren, Arbeitsgruppen zu pädagogischen Themen und Diskussionskreisen zu aktuellen Fragestellungen der Physik. Die Kommentare der Teilnehmer waren dabei besonders wichtig, da auf diese Weise die für die verschiedenen Altersstufen geeignetsten Themen und Unterrichtsmethoden identifiziert werden konnten.

Auf dieser Erfahrung aufbauend und in der Absicht, einen noch engeren Kontakt mit europäischen Schulen herzustellen, wird CERN zusätzlich zu den bereits existierenden Programmen ab diesem Jahr eine Anzahl von einwöchigen Fortbildungskursen organisieren. Eine wichtige Neuerung ist, dass diese Kurse in der Muttersprache der Lehrer gehalten werden.

Die Hauptvorteile und die Ziele dieser neuen Programmstruktur sind:

  • die Erhöhung der Teilnehmerzahl aus CERN-Mitgliedsländern;
  • die Überwindung der Sprachbarriere, da die Fortbildungskurse des CERN bisher in englischer Sprache gehalten wurden;
  • die Organisation von Kursen auch außerhalb der Sommerferien und damit die Flexibilität, sich dem Schulplan der einzelnen Länder anzupassen;
  • die Video-Aufzeichnung von Vorträgen, die zusammen mit anderen Unterrichtsmaterialien in der jeweiligen Landessprache einem breiteren Lehrerpublikum mittels einer CERN-Internetseite zugänglich gemacht werden können;
  • die Förderung des Wissens- und Erfahrungsaustausches zwischen Lehrern mit ähnlichen Lehrplananforderungen.

Die Erfahrungen mit dem HST-Programm haben auch gezeigt, dass CERN als Veranstaltungsort von großem Vorteil ist. Der mehrtägige Aufenthalt an dem internationalen Labor gibt den Teilnehmern einen unmittelbaren Eindruck von Grundlagenforschung auf höchstem Niveau, fördert den Kontakt mit aktiven Forschern und ermöglicht den Besuch einiger der größten und modernsten wissenschaftlichen Anlagen der Welt. Bereits  bei früheren Kursen hat dies sehr motivierend gewirkt und den Enthusiasmus der Lehrer erhöht, das neu erworbene Wissen auch an ihre Schüler weiterzugeben.

Zusätzlich zu den Lehrerprogrammen wird CERN in Zusammenarbeit mit Physiklehrern auch neue Arbeitsmaterialien und Methoden für den Schulunterricht entwickeln. Diese werden über eine CERN-Internetseite in verschiedenen Sprachen zugänglich sein, um wissenschaftliche Themen  in der Muttersprache der Schüler unterrichten zu können. Anregungen und Kommentare von Lehrern und Schülern werden dazu dienen, die Inhalte weiter zu entwickeln und stetig zu verbessern.

Die neuen Lehrerkurse werden in Zusammenarbeit zwischen CERN und dem jeweiligen Mitgliedsland der Teilnehmer organisiert. Dies erfordert die Auswahl einer Kontaktperson in dem jeweiligen Land, die sich um die Ankündigung der Kurse, die Auswahl der Teilnehmer und um mögliche Quellen finanzieller Unterstützung kümmert.

CERN übernimmt alle Kosten für die Vorbereitung und Durchführung der Kurse und die dafür notwendige Infrastruktur, und stellt Dozenten und Diskussionsleiter. Reise- und Unterhaltskosten der  Teilnehmer müssen durch nationale Einrichtungen – z.B. Behörden und Stiftungen – aufgebracht werden.

Die Reise- und Unterhaltskosten werden von den Teilnehmern getragen. Die Reisekosten liegen – je nach Herkunftsland – zwischen 100 und 500 Euro. Die Übernachtungskosten im CERN Foyer liegen bei ca. 40 Euro pro Nacht. Für die Verpflegung sollte man ca. 40 Euro pro Tag ansetzen. Die Gesamtkosten pro Teilnehmer für einen Kurs (Anreise am Sonntag, Abreise am Freitag, 5 Übernachtungen) liegen deshalb zwischen 500 und1.000 Euro.

CERN übernimmt die Organisation und die Kosten der  Fortbildungskurse, und legt deren Termin in Zusammenarbeit mit den jeweiligen nationalen Kontaktpersonen und einem nationalen Koordinator am CERN fest.  Dieser Koordinator hat auch die Aufgabe,  die teilnehmenden Lehrer mit dem CERN vertraut zu machen und bei der Organisation des Kurses und der Teambildung behilflich zu sein.

Weitere Informationen: http://public.web.cern.ch/Public/Welcome.html




 

Erlebnispädagogik - ein pädagogischer Prozess

Zielsetzung dieser berufsbegleitenden Fortbildung, die von der Landesakademie für Jugendbildung in Weil der Stadt und dem Eisbär e.V. veranstaltet wird, ist die direkte und praxisbezogene Anwendung der erlebnispädagogischen Methode in allen Bereichen der Pädagogik, der Sozialarbeit und der Erwachsenenbildung. Neben der Vermittlung von Techniken und Methodenkenntnissen werden Reflexionsgespräche und das Ausloten von Möglichkeiten des Transfers in das jeweilige Praxisfeld einen Schwerpunkt der Veranstaltungen bilden.

Die Fortbildung (März bis Oktober 2007) umfasst fünf Wochenenden und eine dreitägige Kurseinheit, außerdem fünf Tage im französischen Jura, einen angeleiteten Seminartag zur kollegialen Beratung, sowie die Ausarbeitung und Präsentation eines praxisbezogenen Projekts; insgesamt 19 Fortbildungstage mit 228 Lehreinheiten.

Weitere Auskünfte und Anmeldung: Landesakademie für Jugendbildung, Postfach 1240, 71256 Weil der Stadt, Telefon 07033 5269-0, E-Mail info@jugendbildung.org

Eine detaillierte Beschreibung der Inhalte, des Ablaufs, der Termine und den genauen Konditionen kann bei der Landesakademie angefordert und unter www.jugendbildung.org abgerufen werden.