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Reformprojekte im Bereich der beruflichen Schulen

Operativ Eigenständige Schule (OES)

Das Konzept "Operativ eigenständige Schule" OES zielt auf eine Stärkung der pädagogischen und fachlichen Erstverantwortung der beruflichen Schulen. Im Mittelpunkt steht die Sicherung und Entwicklung der Unterrichts- und Schulqualität. Dazu führen die beruflichen Schulen ein Qualitätsentwicklungssystem ein. Darüber hinaus wird eine Erweiterung der Gestaltungsräume in den Blick genommen.

Das Konzept OES baut auf dem Projekt "Stärkung der Eigenständigkeit Beruflicher Schulen“ STEBS auf und wurde von 2003 bis 2006 in einem Modellvorhaben mit 15 beruflichen Schulen erarbeitet und erprobt.

OES legt den Schwerpunkt auf die Selbstevaluation und Qualitätsentwicklung in allen relevanten Bereichen des schulischen Lebens. Dabei steht der Unterricht als zentrale pädagogische Arbeit im Mittelpunkt. Bei der Fremdevaluation blickt das Landesinstitut für Schulentwicklung in größeren Zeitabständen von außen auf die Schule. Die Fremdevaluation bildet eine Grundlage für Zielvereinbarungen zwischen Schule und Schulaufsicht.

Um OES erfolgreich umzusetzen stehen den Schulen Informationsmaterialien, Fortbildungen, Beratung durch Fachberater Schulentwicklung und Entlastungsstunden zur Verfügung.

Seit dem Schuljahr 2010/11 entwickeln alle beruflichen Schulen in Baden-Württemberg ihre Qualität nach dem Konzept OES weiter. Die Einführung erfolgte schrittweise seit dem Schuljahr 2007/2008. Weiter Informationen zu OES finden Sie unter:

Operativ Eigenständige Schule (OES).

Lernfeldkonzeption

Hier finden Sie Informationen zur Lernfeldkonzeption und ihrer Umsetzung in Baden-Württemberg:

  Lernfelderkonzeption

Selbst organisiertes Lernen (SOL)

SOL steht für einen schüleraktiven Unterricht, der die Vermittlung und den Erwerb fachlicher und überfachlicher Kompetenzen unter Berücksichtigung der individuellen Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler zum Ziel hat. SOL strebt die allseitige Förderung der Persönlichkeit der Schülerinnen und Schüler an im Blick auf die Entwicklung einer verantwortungsvollen und mündig wahrgenommenen Handlungskompetenz und damit auch im Blick auf die Anforderungen der Berufs- und Arbeitswelt.

Lehrerfortbildungsserver

Lernortkooperation

Die enge Zusammenarbeit aller an der Berufsausbildung beteiligten Lernorte ist die wesentliche Säule für den Erfolg des dualen Systems. Regelmäßige gemeinsame Treffen von Lehrerinnen und Lehrern und Ausbilderinnen und Ausbildern, gemeinsame Projekte, gemeinsame Fortbildungen und regelmäßige gegenseitige Besuche sind einige Möglichkeiten, um Berufsschulunterricht und betriebliche Ausbildung kontinuierlich aufeinander abzustimmen.

Zur Unterstützung und Beratung von Betrieben und Berufsschulen bei Fragen zur Lernortkooperation stehen in Baden-Württemberg landesweit zahlreiche Beraterteams zur Verfügung. Jedes Team setzt sich aus einer Vertreterin, einem Vertreter der Berufsschule und einer Vertreterin, einem Vertreter der örtlichen Kammer zusammen.

Ansprechpartner zur Fragen der Lernortkooperation finden Sie bei den

Regierungspräsidien.