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Förderung der Kleinkindbetreuung

Ein bedarfsgerechtes Angebot zur Kinderbetreuung trägt zur Bildungsgerechtigkeit bei, entlastet junge Familien und ist der Schlüssel zu einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Ziel ist, die Betreuungsangebote für Kinder unter drei Jahren in Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege bedarfsgerecht auszubauen.

Förderung der Betriebsausgaben für die Kleinkindbetreuung

Die Landesregierung und die kommunalen Landesverbände haben am 1. Dezember 2011 einen Pakt für Familien mit Kindern unterzeichnet, in dessen Mittelpunkt die Verbesserung der Kleinkindbetreuung steht. Mit dem Pakt für Familien mit Kindern hat die Landesregierung den Kommunen zusätzliche Mittel für die Förderung der Betriebsausgaben der Kleinkindbetreuung zugesagt. Für die Jahre 2012 und 2013 überwies das Land den Kommunen jeweils einen Festbetrag. Seit dem Jahr 2014 trägt das Land unter Berücksichtigung der Bundesmittel zur Betriebskostenförderung 68 Prozent der Betriebsausgaben für die Kleinkindbetreuung.

Das Land leitet die Bundes- und Landesmittel für die Förderung der Betriebsausgaben in der Kleinkindbetreuung zweckgebunden für die Kleinkindbetreuung nach der Zahl der betreuten Kinder unter drei Jahren in Kindertageseinrichtungen an die Gemeinden sowie in der Kindertagespflege an die Stadt- und Landkreise weiter. Für die Förderung der Betriebsausgaben von Einrichtungen freier und privat-gewerblicher Träger im Sinne des Kindertagesbetreuungsgesetzes sind die Gemeinden zuständig.

Investitionsprogramme des Bundes "Kinderbetreuungsfinanzierung"

Der bedarfsgerechte Ausbau der Betreuungsangebote für Kinder unter drei Jahren in Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege wird durch die Investitionsprogramme des Bundes „Kinderbetreuungsfinanzierung" unterstützt. Fördergrundsätze sind mit der Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport zur Umsetzung der Investitionsprogramme des Bundes „Kinderbetreuungsfinanzierung" (VwV Investitionen Kleinkindbetreuung) festgelegt worden.

 Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport zur Umsetzung der Investitionsprogramme des Bundes "Kinderbetreuungsfinanzierung" (VwV Investitionen Kleinkindbetreuung) vom 6. Mai 2015
 Hinweise zur Umsetzung der VwV Investitionen Kleinkindbetreuung vom 16. Juli 2013

Weitere Informationen erhalten Sie bei den
  Regierungspräsidien Baden-Württemberg

Landesmittel für die Förderung von investiven Maßnahmen in der Kleinkindbetreuung

Das Land stellt für die Förderung von investiven Maßnahmen in der Kleinkindbetreuung im Haushaltsjahr 2015 einmalig bis zu 50 Millionen Euro zur Verfügung. Seit November 2015 können nur noch Anträge auf Förderung solcher Investitionen gestellt werden, die die Qualität der Förderung von Kindern unter drei Jahren erhöhen. Dies sind

  •   investive Maßnahmen, die der Ganztagsbetreuung von Kindern unter drei Jahren in Kindertageseinrichtungen oder der Inklusion von Kindern unter drei Jahren in Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege dienen,
  •   Ausstattungsinvestitionen als Ersatzaufwendungen für Plätze für Kinder unter drei Jahren in der Kindertagespflege, wenn eine Förderung nach der VwV Investitionen Kleinkindbetreuung nicht erfolgte oder mindestens fünf Jahre zurückliegt.

Die Einzelheiten sind in der Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport über die Umsetzung des Kinderbetreuungsfördergesetzes (VwV KinderBFG) geregelt.

Weitere Informationen erhalten Sie bei den Regierungspräsidien Baden-Württemberg.