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25.06.2013

Schulen in Baden-Württemberg erhalten DVD zur Gewaltprävention und Krisenintervention

Kultusminister Andreas Stoch MdL: "Mit der DVD können sich die Schulen gezielt auf Krisensituationen vorbereiten. Anschauliche Beispiele machen deutlich, wie sie im akuten Fall schnell und angemessen reagieren können."

Das Kultusministerium Baden-Württemberg hat gemeinsam mit der Unfallkasse Baden-Württemberg (UKBW) und weiteren Unfallkassen eine DVD mit umfangreichen Informationen zur Gewaltprävention und Krisenintervention erarbeitet. Die DVD mit dem Titel "Sichere Schule – den offenen Raum bewahren" wird in diesen Tagen allen öffentlichen und privaten Schulen in Baden-Württemberg zugeschickt. "Mit der DVD können sich die Schulen gezielt auf Krisensituationen vorbereiten. Anschauliche Beispiele machen deutlich, wie sie im akuten Fall schnell und angemessen reagieren können", sagte Kultusminister Andreas Stoch MdL.

Nach dem Amoklauf von Winnenden und Wendlingen wurden vom Landtag verschiedene Maßnahmen im Bereich Gefahrenabwehr und Prävention verabschiedet, die das Kultusministerium umsetzt: Das landesweite Präventionskonzept "stark.stärker.WIR." wird schrittweise an allen Schulen eingeführt. Alle Schulen wurden bereits mit Alarmierungsgeräten ausgestattet. Die Zahl der Schulpsychologen wurde verdoppelt und die der Beratungslehrkräfte soll weiter erhöht werden. Im März 2012 erhielten die Schulen eine gemeinsam von Kultusministerium und der UKBW erstellte Broschüre mit der CD "Krisenpläne mit Sofortmaßnahmen".

Mit der neuen DVD steht den Schulen nun eine weitere Hilfestellung zur Verfügung. Sie ermöglicht Einblicke in die erprobte Praxis der Gewaltprävention, Krisenintervention und Nachsorge. Beispiele aus dem landeweiten Präventionskonzepts "stark.stärker.WIR." geben Impulse zur Weiterentwicklung der eigenen Präventionsarbeit und filmische Sequenzen zur Arbeit eines schulinternen Krisenteams oder zur Nachsorge sollen Schulen mehr Sicherheit geben und sie motivieren, verschiedene Sachverhalte selbst zu üben. Hierfür wird den Schulen empfohlen, Beratungs- und Fortbildungsangebote der Schulpsychologie, der Polizei, der Feuerwehr und der Unfallkasse in Anspruch zu nehmen.


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