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Cloud-Dienste (Bsp.: Dropbox) im schulischen Bereich

Bei der Verwendung von Cloud-Diensten im Bereich der Schul-IT ist folgendes zu beachten:


Wenn Sie Cloud-Dienste (= Cloud Computing beschreibt den Ansatz, allgemeine IT-Infrastrukturen, wie Datenspeicher, Rechenkapazität, Netzwerkkapazitäten oder auch Anwendungssoftware, sowie die Verarbeitung der Datenbestände des Kunden dynamisch an den Bedarf angepasst über ein Netzwerk durch einen Dienstleister zur Verfügung zu stellen.), verwenden möchten und dabei personenbezogene Daten verarbeiten, sollten Sie genau auf die Datenschutzrichtlinien des Anbieters achten. Es handelt sich auch hier, wie bei Drittanbietern bei Lernplattformen, um eine "Datenverarbeitung im Auftrag". Der Auftrag ist schriftlich zu vergeben (Inhalt des Auftrages richtet sich nach §7 Absatz 2 Satz 4 LDSG) und die Schule oder Lehrkraft als Kunde ist und bleibt für die ausgelagerten personenbezogenen Daten verantwortlich.

In der Regel entspricht nur ein kleiner Anbieterkreis den Vorgaben des Landesdatenschutzgesetzes für Baden-Württemberg.
Um Ihnen eine Hilfestellung anbieten zu können, hat das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport eine Liste mit alternativen Anbietern erstellt. Auf Vollständigkeit wird in dieser Auflistung verzichtet. Das Ministerium weist ausdrücklich darauf hin, dass die genannten Dienstleister durch die Schule selbst zur Einhaltung technischer und organisatorischer Maßnahmen nach §7 Absatz 2 letzter Satz LDSG zu prüfen sind.

Anbieter/Anwendung:

Serverstandort:

Alternativen:

Dropbox

Malaysia

TeamDrive (ausgezeichnet vom Landesdatenschutzbeauftragten Schleswig Holstein)

ICloud, Amazon Web Services, Microsoft Cloud Services, etc.

USA, weltweit

Auszug deutscher Cloud-Service-Anbieter:

Boster GmbH, Ccloud.de (Anbieter: Centron GmbH), CloudGermany.de, CloudSafe GmbH, DTS Systeme GmbH, Dunkel GmbH,
ICO, Itenos, Jiffy Box, Kamp (Virtual Core), Mesh
Netfiles, Nionex, Pironet GmbH
Quality Hosting, T-Systems (Anbieter bieten Dienstleistungen aus Rechenzentren in Deutschland an.)

Bei US-amerikanischen Anbietern ist noch eine Besonderheit zu beachten: Diese Anbieter sind auch bei Rechenzentren, die im europäischen Wirtschaftsraum liegen, der Gesetzeslage in ihren Heimatländern verpflichtet. Dies bedeutet im konkreten Fall, dass Daten aus diesen Rechenzentren US-Sicherheitsbehörden zugänglich gemacht werden können. Dieses Verhalten ist mit der momentan gültigen Rechtslage in Baden-Württemberg (Landesdatenschutzgesetz Baden-Württemberg) nicht vereinbar.

Für tiefergehende Informationen zu Cloud-Diensten lesen sie hier einen Auszug aus dem 30. Tätigkeitsbericht des Landesbeauftragten für den Datenschutz Baden-Württemberg.

Hinweise ob und unter welchen Bedingungen verschlüsselte personenbezogene Daten in Clouds gespeichert werden können, finden sie unter "Verschlüsselung von Speichermedien".

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