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Projekte und Aktivitäten

Das Weiterbildungsreferat des Kultusministeriums unterstützt Bestrebungen, lebenslanges Lernen durch neue Lernformen und Lernmöglichkeiten attraktiver zu gestalten und damit die Akzeptanz und das Bewusstsein für die Notwendigkeit der Weiterbildung in der Bevölkerung zu erhöhen. Dazu ist auch die Anschlussfähigkeit zwischen den einzelnen Bildungsabschnitten notwendig. Besonders wichtig sind uns deshalb Projekte, bei denen Bildungseinrichtungen über diese Lernabschnitte hinweg kooperieren.

  1. Weiterbildung für ältere Menschen
  2. Neue Lernformen in der Weiterbildung
  3. 1. Religion und Gewalt - Die großen Weltreligionen und der Frieden
  4. 2. Virtuelle Vortragsreihen und Museumsbesuche
  5. 3. Die Freiheit des Menschen - eine Illusion? Hirnforschung, Freiheit und Ethik
  6. 4. Dem lieben Gott ins Handwerk pfuschen - Fragen zur Bioethik
  7. 5. Medienästhetik - Filme sehen, verstehen, beurteilen
  8. 6. Sprachenlernen in Kolumbien
  9. Kooperation Weiterbildung - Schule
  10. 1. Virtuelle Studienberatung
  11. 2. Virtuelle Schülerzeitungsredaktion
  12. 3. Kompetenzentwicklung - Informationsmanagement
  13. Weiterbildungsportal Baden-Württemberg
  14. Familien- und Elternbildung
  15. Das Programm STÄRKE (seit September 2008)

Weiterbildung für ältere Menschen

Wir unterstützen die Arbeit des ZAWiW (Zentrum für allgemeine wissenschaftliche Weiterbildung der Universität Ulm) bei seinen vielfältigen Aktivitäten gerade älteren Menschen neue Lernmöglichkeiten zu eröffnen, um damit deren Lebensqualität zu sichern bzw. zu erhöhen und ihnen eine möglichst lange Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Für die entsprechenden Lern- und Kommunikationsprozesse spielt insbesondere der PC, seine Bedienung und das Internet als "Tor zur Welt" eine gewichtige Rolle.

So haben wir die Produktion von folgenden CD's unterstützt:

  • ein interaktives Selbstlernprogramm mit dessen Hilfe die Nutzung von Tastatur und Maus geschult und die dazu notwendigen motorischen Fähigkeiten geübt werden können (keine Selbstverständlichkeit bei älteren Menschen),
  • die CD "Internet sinnvoll nutzen" bei der diese Fähigkeiten sinnvoll zu eigenen Informationsrecherchen und Lernprozessen genutzt werden können,
  • sowie die CD "LernCafe", die ein Modellprojekt für die Kommunikation zwischen den Generationen dokumentiert.

Neue Lernformen in der Weiterbildung

Weiterhin unterstützt das Referat Modellprojekte im Bereich "Blended Learning". Dabei werden neue methodische und konzeptionelle Ansätze getestet, die geeignet erscheinen, die Bereitschaft der Bevölkerung zu erhöhen, neue Lern- und Lehrformen anzunehmen. Aber auch Weiterbildungseinrichtungen sollen ermuntert werden, alternative Betreuungskonzepte durch den Einsatz neuer technischer Möglichkeiten zu entwickeln und anzubieten. Ziel ist es, die methodische Vielfalt innerhalb der Weiterbildung zu fördern, dadurch Mehrwerte für die Lernenden zu bieten und neue Zielgruppen für die Weiterbildung zu erschließen.

Hier ein kleiner Auszug der Projekte, die das Weiterbildungsreferat in Kooperation mit Weiterbildungseinrichtungen durchgeführt hat bzw. noch durchführt  ( Detailliertere Infos zu einigen Projekt)

1. Religion und Gewalt - Die großen Weltreligionen und der Frieden

In fünf Vorträgen beleuchteten namhafte Referentinnen und Referenten die Religionen Christentum, Islam und Buddhismus unter dieser Themenstellung. Die realen Vorträge wurden innerhalb eines virtuellen Konferenzraums in die Volkshochschulen von sieben verschieden Orten übertragen. Mit Hilfe dieser Technik konnten wir in einem großen örtlichen Umfeld vielen Interessierten die Teilnahme an den Veranstaltungen ermöglichen. Da es sich dabei nicht um eine Übertragung im herkömmlichen Sinne handelt, sondern um eine virtuelle Veranstaltung, hatten alle virtuellen Teilnehmer die gleichen Interaktions- und Kommunikationsmöglichkeiten mit den anderen Besuchern und den Referenten, wie wenn sie direkt vor Ort gewesen wären. Der Mehrwert dieses Lernsettings besteht gerade darin, vielen Menschen hochwertige Weiterbildung zu ermöglichen, örtlich nicht eingeschränkt zu sein, trotzdem aber auf keine Form der Interaktion- und Kommunikation verzichten zu müssen.

Mit diesem Projekt kam das Weiterbildungsreferat ins Finale des Europäischen eLearning Award, einem europaweit ausgeschriebenen Wettbewerb, mit dem seit 2004 herausragende Beispiele für das Lehren und Lernen mit digitalen Medien ausgezeichnet werden.

Zu dieser Vortragsreihe ist auch ein Buch erschienen: "Religion und Gewalt", Echter-Verlag, ISBN 978-3-429-02989-0.

2. Virtuelle Vortragsreihen und Museumsbesuche

Ein ähnlich gelagertes Projekt führte das Weiterbildungsreferat in Kooperation mit der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe, dem Roncalli Forum Karlsruhe und dem Uhrenmuseum in Furtwangen durch.
Vom 22. April 2009 bis zum 14. April 2010 wurden in dem Projekt virtuelle Bildbetrachtungen zum Thema "Zeit und Ewigkeit" direkt aus der Kunsthalle angeboten. Dabei haben jeden Monat ein Theologe des Roncalli-Forum Karlsruhe (Bildungseinrichtung der Erzdiözese Freiburg) und ein Kunsthistoriker der Kunsthalle Karlsruhe gemeinsam ein Kunstwerk erschlossen. Jeder Interessent konnte von jedem Ort der Welt aus daran teilnehmen! Referenten und Besucher trafen sich in einem virtuellen "Museumsraum" und konnten dort miteinander kommunizieren. Die dafür benötigte Software wurde kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Aufgrund des Themenschwerpunkts bereichert das Deutsche Uhrenmuseum Furtwangen als Kooperationspartner die Reihe durch zwei technik- und kulturgeschichtliche Beiträge. Um an einer derartigen virtuellen Veranstaltungsreihe teilnehmen zu können, benötigen Sie lediglich einen Internetanschluss und ein Headset, sowie einen Link, den Sie bei Bedarf von uns erhalten können. Es ist aber auch möglich in einem größeren Rahmen, eventuell mit einer ganzen Gruppe, an den virtuellen Führungen teilzunehmen. Dazu wird der virtuelle "Museumsraum" in Ihren Veranstaltungsraum übertragen. Durch die Nutzung von Funkmikrofon und Empfänger werden die Kommunikations- und Interaktionsmöglichkeiten der Teilnehmer dabei nicht eingeschränkt. Bei Interesse sprechen Sie uns bitte an.

Von September 2010 bis 2012 haben wir wieder, wie unter Punkt 2 beschrieben, virtuelle Bildbetrachtungen aus der Staatlichen Kunsthalle durchgeführt, diesmal zu dem Thema "Die irdische und die himmlische Liebe", sowie "Ans Licht gebracht". Dabei wurden Bilder besprochen, die im Depot der Staatlichen Kunsthalle lagern und somit bei einem Museumsbesuch im Normalfall nicht betrachtet werden können.

Seit April 2012 bis April 2013 stehen die virtuellen die Bildbetrachtungen unter dem Motto "Gott und die Welt". Diese Veranstaltungsreihe ist speziell für die Bewohnerinnen und Bewohner von Alten-, Pflege- und Seniorenheimen konzipiert. In ihrer Mobilität mehr oder weniger eingeschränkt, versuchen wir die Türen solcher Institutionen ein Stück weiter zu öffnen, das Museum in die Heime zu bringen und den Menschen in den Heimen ein Stück Teilhabe am kulturellen Leben zu ermöglichen, vielleicht sogar ein wenig zur Erhöhung ihrer Lebensqualität beizutragen.

Informationen zu der Reihe unter www.fortbildung-bw.de/?id=300 . Sollten Sie oder Ihre Institution Interesse an der Veranstaltungsreihe haben, melden Sie sich bitte bei roland.bauer@km.kv.bwl.de oder Tel.: 0711 279-2689.

3. Die Freiheit des Menschen - eine Illusion? Hirnforschung, Freiheit und Ethik

Diese Vortragsreihe des Roncalli-Forums Karlsruhe wurde durch Vor- bzw. Nachbetrachtungen innerhalb eines virtuellen Konferenzraums zusammen mit den Referenten vertieft.

4. Dem lieben Gott ins Handwerk pfuschen - Fragen zur Bioethik

Nach dieser Vortragsreihe (ebenfalls Roncalli-Forum Karlsruhe) fand innerhalb unseres virtuellen Konferenzraums ein Internetseminar statt. Die Teilnehmer konnten auf diese Weise über das Internet an einer vertieften Diskussion der vorgestellten Thesen und Argumente teilnehmen.

5. Medienästhetik - Filme sehen, verstehen, beurteilen

Durchgeführt wurde das virtuelle Seminar in Kooperation mit dem "ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale Universität Karlsruhe (TH)" In 4 virtuellen Meetings zu je 90 Min wurden die Themen Filmgeschichte, Filmanalyse, Filmtheorie sowie Kinotendenzen behandelt. Bei dieser technisch sehr aufwändigen rein virtuellen Veranstaltungsreihe wurden sogar Filmausschnitte innerhalb des virtuellen Raums betrachtet und analysiert.

6. Sprachenlernen in Kolumbien

Eine Gruppe Schülerinnen der "Escuela normal Medellín in Kolumbien" im Alter zwischen 14 und 18 Jahren erhielten von Deutschland aus Deutschunterricht in ihrer Heimat Die Schülerinnen absolvierten in Kolumbien eine Ausbildung, die sie am Ende zu Lehrerinnnen qualifizieren wird. Diese Ausbildung schließt einen einjährigen Studienaufenthalt an der PH Heidelberg ein. Da war es trotz aller Schwierigkeiten, Zeitunterschied, technische Ausstattung in Kolumbien usw. naheliegend, über einen virtuellen Konferenzraum die Schülerinnen auf diesen Auslandsaufenthalt in Deutschland schon vor dem eigentlichen Aufenthalt sprachlich vor zu bereiten. Es versteht sich von selbst, dass der reale Studienaufenthalt dadurch an Effizienz und Effektivität für alle Beteiligten gewann.

Kooperation Weiterbildung - Schule

Ein besonderes Augenmerk legt das Weiterbildungsreferat auf Projekte, die in Kooperation von Schule und Weiterbildung durchgeführt werden. So haben wir eine Kooperation der VHS Nürtingen mit dem Hölderlingymnasium unterstützt, die zum Ziel hatte, Schülerinnen und Schülern verschiedenste Lerntechniken und Lernszenarien bis hin zu virtuellen Lernumgebungen zu vermitteln. Inhaltlich wurden dabei in einem Blended Learning Konzept Teile des ECDL besprochen, so dass die Schülerinnen und Schüler nach dem Projekt nicht nur ihren Seminarkurs absolviert, sondern auch noch ein anerkanntes Weiterbildungszertifikat erworben hatten.

Ein E-Learning Projekt, das in Kooperation mit dem Bildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer Stuttgart durchgeführt wurde, beinhaltete die Vermittlung von Grundkenntnissen in der Präsentationstechnik. Ebenfalls in einem Blended Learning Konzept durchgeführt, führte dieses Projekt zu einer erheblichen Steigerung der Selbstlernkompetenzen der beteiligten Realschülerinnen und -schüler.

Unterstützung fand auch ein Medienprojekt am Heinrich-Heine Gymnasium in Ostfildern-Nellingen, in dem Schüler digitale Medien zum Thema Globalisierung für andere Schüler erstellt haben.

1. Virtuelle Studienberatung

Modellhaft hat das Weiterbildungsreferat virtuelle Studienberatungen in Kooperation mit der Berufsakademie Mannheim, der Uni Mannheim und der Hochschule Nürtingen durchgeführt. Die Schülerinnen und Schüler bekamen so an einem Nachmittag wertvolle Informationen aus erster Hand über die spezifischen Bedingungen eines wirtschaftswissenschaftlichen Studiums an einer Universität, Fachhochschule bzw. Berufsakademie. Eine große Anzahl von Interessierten konnten so, ohne Reisezeit und Ausfall von Unterricht, direkt an ihrer Schule und mit allen Kommunikationsmöglichkeiten eines direkten Gesprächs, Informationen über dieses Studium erhalten.

2. Virtuelle Schülerzeitungsredaktion

Die Redaktion der Online-Schülerzeitung ( www.schuelerzeitung-tbb.de/Online-Ausgaben/index.html) der Kaufmännischen Schule Tauberbischofsheim führt Teile ihrer Redaktionssitzungen in unserem virtuellen Konferenzraum durch. Die unterschiedlichsten Interaktionsmöglichkeiten bis hin zu virtueller Gruppenarbeit in verschiedenen Räumen, ermöglichen, dass die Schüler in dem ländlich strukturierten Raum ohne ständig zwischen Wohnort und Schule pendeln zu müssen gemeinsam an ihren Texten arbeiten können. Gleichzeitig können nach Bedarf Schüler anderer Schulen oder Schüler im Ausland in die Sitzungen integriert werden und so unabhängig von ihrem Aufenthaltsort an der Schülerzeitung mitarbeiten.

3. Kompetenzentwicklung – Informationsmanagement

In Kooperation des Weiterbildungsreferats mit der Berufsschule am Berufsbildungswerk Neckargemünd, einer Einrichtung der beruflichen Rehabilitation für Jugendliche / junge Erwachsene mit körperlichen und psychischen Behinderungen und den Pädagogischen Hochschulen Heidelberg und Freiburg werden Lernmaterialien zur Weiterentwicklung der schriftsprachlichen Kompetenzen und der Kompetenzen bzgl. des Informationsmanagements der Auszubildenden innerhalb eines virtuellen Konferenzraums entwickelt.

Auszubildenden fehlen häufig grundlegende Kompetenzen im Umgang mit berufsbezogenen Texten. Für den didaktischen Bereich der Aneignung und Erschließung von Texten werden Studierende der Pädagogischen Hochschulen Heidelberg und Freiburg berufsbezogene Texte so aufbereiten, dass grundlegende Strategien und Methoden im Umgang mit diesen Texten gelehrt und gelernt werden können. Die Studierenden übernehmen damit die Aufgabe, moderne, praxisnahe Methoden des Informationsmangements schülergerecht zu entwickeln und anzuwenden. Sie überwinden damit unter Anleitung der betreuenden Professoren die Theorie- Praxis-Distanz und gewinnen so didaktische Kompetenz. Die Nutzung des Mediums E-Learning (Lernplattform und Konferenzraum) bringt die Studierenden in die Situation des Lehrend-Lernenden und erhöht damit ihre Medienkompetenz. Die erarbeiteten Methoden werden den Auszubildenden zur Verfügung gestellt. Sie werden angeleitet, die Verfahren und Strategien zu nutzen. Dabei lernen sie diese Verfahren kennen und anwenden; darüber hinaus sollen sie aber auch dazu befähigt werden, aus der Vielfalt der Erarbeitungsstrategien oder auch Erschließungsstrategien die für die entsprechenden Texte adäquate auszuwählen.

In der Evaluation der Lehr- Lerneinheiten werden die Auszubildenden als Experten ihrer eigenen Lernerfahrungen diese Einheiten bewerten. Dieses Feedback wird die Grundlage der Weiterentwicklung der Lehr-Lerneinheiten bilden.
Um die Nachhaltigkeit der initiierten Lehr-Lernprozesse zu gewährleisten, finden Austauschtreffen zwischen den Pädagogischen Hochschulen und der Berufsschule statt. Ziel dieser Treffen ist es, den Studierenden das Erfahrungswissen der Lehrer der Berufsschule zur Verfügung zu stellen; andererseits bilden die Studierenden die Lehrkräfte in der Anwendung neuer Lehr-Lernformen fort.

Um die Nachhaltigkeit der initiierten Lehr-Lernprozesse zu gewährleisten, finden Austauschtreffen zwischen den Pädagogischen Hochschulen und der Berufsschule statt. Ziel dieser Treffen ist es, den Studierenden das Erfahrungswissen der Lehrer der Berufsschule zur Verfügung zu stellen; andererseits bilden die Studierenden die Lehrkräfte in der Anwendung neuer Lehr-Lernformen fort.

Weiterbildungsserver Baden-Württemberg

Zurzeit beschäftigt sich das Weiterbildungsreferat in Kooperation mit dem Wirtschaftsministerium intensiv mit dem Aus- und Aufbau des Weiterbildungsportals des Landes Baden-Württemberg.

Weitere Informationen hierzu auf dem Weiterbildungsportal.

Familien- und Elternbildung

Die Familien- und Elternbildung in Baden-Württemberg will mit Hilfe von zahlreichen präventiven Angeboten die Familien bei der Bewältigung ihrer Aufgaben und ihres Alltags unterstützen. Das Angebotsspektrum reicht von der Vorbereitung auf Ehe und Partnerschaft über Geburtsvor- und -nachbereitungskurse, Veranstaltungen zu Fragen der Erziehung (auch der religiösen Erziehung) und Ernährung bis zu Angeboten der kreativen Freizeitgestaltung.

Bei der Angebotsgestaltung findet die Vielfalt familiärer Strukturen ebenso Berücksichtigung wie der soziale Wandlungsprozess, dem die Familien heute verstärkt Rechnung tragen müssen.

Gesetzliche Grundlagen für die Aufgaben und Förderung der Familien- und Elternbildung sind das Gesetz zur Förderung der Weiterbildung und des Bibliothekswesens (zuständig Kultusministerium) sowie das Gesetz zur Förderung außerschulischer Jugendbildung und das Kinder- und Jugendhilfegesetz (zuständig Kultusministerium und Sozialministerium).

In Baden-Württemberg existieren gemäß dem Bericht zur Familienbildung (2003) rund 500 Institutionen und Gruppen, die Bildungsangebote für Familien bereitstellen. Es handelt sich dabei um

  • Bildungseinrichtungen (Einrichtungen ausschließlich für Familienthemen wie Familienbildungsstätten und Häuser der Familie sowie Einrichtungen der allgemeinen Erwachsenenbildung, die wie die Volkshochschulen und die kirchlichen Bildungswerke auch Veranstaltungen zur Familienbildung bereitstellen),
  • Institutionen, Organisationen und Vereine (Einrichtungen, in denen Bildungsangebote für Familien einen Schwerpunkt neben anderen darstellen: z. B. AWO, Kinderhilfsbund, Elternschulen an Kliniken, Hebammenpraxen, Pfarrämter) sowie
  • Privat- und Selbsthilfeinitiativen (z. B. Mütterzentren, Eltern-Kind-Initiativen, Stillcafes).

Angebote der Familienbildung werden vom Kultusministerium im Rahmen der gesetzlichen Weiterbildungsförderung finanziell unterstützt, soweit sie von einem nach dem Weiterbildungsförderungsgesetz geförderten Weiterbildungsträger durchgeführt werden (z. B. VHS, kirchliche Bildungswerke, Familienbildungsstätten). 

Das Programm STÄRKE (seit September 2008):

Für das Programm STÄRKE wurden im Jahr 2008 1,5 Mio. Euro und seit 2009 jährlich 4 Mio. Euro bereitgestellt. Im Einzelnen werden seit September 2008 bei jeder Geburt über die Standesämter Elternbildungsgutscheine in Höhe von jeweils 40 Euro ausgegeben. Das Kultusministerium ist Mitglied einer Projektgruppe, die das Programm STÄRKE ausgearbeitet und inhaltlich begleitet hat.

Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie auf dem Internetauftritt des Ministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren / STÄRKE