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Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK)

Die Jugend- und Familienministerkonferenz ist das Fachgremium der für die Kinder-, Jugend- und Familienpolitik zuständigen Ministerinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren der Länder. Sie berät und beschließt über wichtige sowie grundsätzliche Angelegenheiten der Kinder-, Jugend- und Familienpolitik. Gemeinsam werden rechtliche, fachliche und politische Fragen abgestimmt und entsprechende Beschlüsse gefasst. Insbesondere Themen der Jugendarbeit, Kindertagesbetreuung, Hilfen zur Erziehung, des Medienschutzes oder zur Weiterentwicklung einer bedarfsgerechten Familienpolitik sind regelmäßig Gegenstand der Beratungen. Dabei wird häufig mit anderen Fachministerkonferenzen, z. B. der Kultusministerkonferenz, zusammengearbeitet. Die Beschlüsse der JFMK werden durch die Arbeitsgemeinschaft der Obersten Landesjugend- und Familienbehörden (AGJF) vorbereitet.

Arbeitsgemeinschaft der Obersten Landesjugend- und Familienbehörden (AGJF)

Die AGJF unterstützt die JFMK in allen fachlichen Angelegenheiten der Kinder- und Jugendhilfe sowie im Politikfeld Familie. Sie koordiniert und stimmt auf Fachebene länderübergreifende Grundsatzfragen zur Sicherstellung einer angemessenen und einheitlichen Umsetzung des Kinder- und Jugendhilferechts und familienpolitischer Zielsetzungen ab. Ihre Mitglieder sind in der Regel die Leiterinnen und Leiter der zuständigen Fachabteilungen.

Gleichzeitig vertritt sie auf Fachebene die Interessen der Länder gegenüber dem Bund bzw. der Europäischen Union. Im Mittelpunkt der Arbeit der AGJF stehen gegenwärtig vor allem die Bereiche

  • Förderung der frühkindlichen Bildungs- und Betreuungseinrichtungen,
  • Bachelor-Abschlüsse im Bereich der Kindertagesbetreuung und Berufsbezeichnung,
  • Förderung der Jugendarbeit, insbesondere Stärkung des ehrenamtlichen Engagements und der Partizipation, der außerschulischen und politischen Jugendbildung und des internationalen Jugendaustausches,
  • Weiterentwicklung von Maßnahmen des Kinder- und Jugendmedienschutzes,
  • Förderung und Sicherstellung einer vernetzten und flexiblen Angebotsstruktur im Bereich der Hilfen zur Erziehung,
  • familienunterstützende Angebotsstrukturen im ländlichen Raum, Familienbildung sowie Schaffung haushaltsnaher Dienstleistungen für Familien.

Sie bereitet im Frühjahr die Beschlüsse der Jugend- und Familienministerkonferenz vor und stellt im Herbst deren Umsetzung sicher.